Delegationsreise

Wirtschaftsdelegation reist nach Frankreich

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Staatssekretär Dr. Patrick Rapp

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp ist mit einer Wirtschaftsdelegation in die Partnerregion Auvergne-Rhône-Alpes nach Frankreich gereist. Im Mittelpunkt der Reise stehen die Themen Innovation, Elektromobilität und Raumfahrt.

Eine Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, reiste am 26. Juni 2024 in die Region Auvergne-Rhône-Alpes im Südosten Frankreichs. Stationen der Reise sind die Städte Lyon und Grenoble. Der Besuch in Frankreich soll die weitere Zusammenarbeit vertiefen und legt einen besonderen Fokus auf Innovation sowie die Themen Elektromobilität und Raumfahrt. Auch politische Gespräche stehen auf dem Reiseprogramm.

„Es geht darum, voneinander zu lernen und sich auszutauschen“, so Staatssekretär Dr. Rapp. „Und es geht um die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen unseren Regionen mit konkreten Projekten weiterausgebaut werden kann. Denn Frankreich ist der wichtigste Handelspartner für Baden-Württemberg in der Europäischen Union (EU) und die starke Region Auvergne-Rhône-Alpes daher für uns von fundamentaler Bedeutung.“ Rapp weiter: „Die deutsch-französische Freundschaft und das Zusammenhalten der Staaten der EU ist in turbulenten Zeiten sehr wichtig. Das müssen wir gut pflegen und weiterentwickeln.“

Zwei verschiedene Programmstränge

Die Reise nach Lyon und Grenoble konzentriert sich nicht nur auf zwei Städte, sondern hat auch zwei verschiedene Programmstränge. Die rund 40 Personen umfassende Delegation aus verschiedenen Fachgebieten beschäftigt sich mit den Themen „Satelliten und zugehörige Komponenten“ und „Elektromobilität und Batterietechnologie“. Diese werden parallel durchgeführt.

Auf dem Programm steht der Besuch von Unternehmen, die sich mit nachhaltigen Mobilitätslösungen und moderner Satellitentechnik beschäftigen. Konkret informiert sich die Delegation beispielsweise über die Entwicklung von Nanosatelliten für die Erdbeobachtung sowie das Recycling von Batterien, auch innerhalb der Automobilbranche.

Besuch der Universität Grenoble

Bereits am 26. Juni 2024 wurde die Universität Grenoble mit dem dazugehörigen Raumfahrtzentrum besucht. Anschließend empfing der Vizepräsident für internationale Beziehungen der Region Auvergne-Rhône-Alpes, Philippe Meunier, den Staatssekretär zu einem politischen Gespräch. Auch dabei spielten die Themen Elektromobilität und Raumfahrt eine wichtige Rolle, ebenso wie die Regionalpartnerschaft innerhalb der „Vier Motoren für Europa“. „Das war ein sehr angenehmes und gleichzeitig sehr erfolgreiches Gespräch“, betonte Rapp im Anschluss. „Beide Seiten setzen sich für ein innovatives und starkes Europa der Regionen ein. Die Region Auvergne-Rhône-Alpes ist durch das Netzwerk der ‚Vier Motoren für Europa‘ bereits seit Jahrzehnten ein geschätzter Partner von Baden-Württemberg. Die Handelsbilanzen machen deutlich, wie wichtig Frankreich für Baden-Württemberg ist und umgekehrt.“

Am letzten Reisetag, dem 28. Juni 2024, liegt der Fokus abermals auf Unternehmensbesuchen. Dieses Mal stehen die Verarbeitung von Bauteilen für die Luft- und Raumfahrt sowie innovativen Sensorlösungen für Elektrofahrzeuge im Mittelpunkt.

Weitere Meldungen

IHK Heilbronn
Start-up BW

Krumm Engineering UG im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Jugend und Familie

Land setzt Schwerpunkte für gesellschaftlichen Zusammenhalt

IW JUNIOR Landeswettbewerb - Dorfgemeinschaftsladen
Start-up BW

Zwei Schülerfirmen beim Landeswettbewerb ausgezeichnet

ELR
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Grünstempel
Bauen

Anerkennung als Prüfingenieur für Bautechnik beantragen

Ministerpräsident Cem Özdemir bei seiner Regierungserklärung im Landtag von Baden-Württemberg
Regierungserklärung

„Wir brauchen neuen Mut für eine neue Zeit“

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Ausbildung

13 Millionen Euro für überbetriebliche Berufsausbildung

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Landtagspräsident Thomas Strobl (links) und Cem Özdemir (rechts) bei dessen Vereidigung als Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Landesregierung

Cem Özdemir ist neuer Ministerpräsident

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Steuereinnahmen des Landes sinken nur leicht