Nahverkehr

Verkehrsminister fordern ÖPNV-Rettungsschirm

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Eine Frau mit Mundschutz steht an einer Haltestelle der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB). (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Die einzelnen Länder haben in der Corona-Krise den öffentlichen Personennahverkehr unterstützt, damit Busse und Bahnen als Teil der Daseinsvorsorge trotz ausbleibender Einnahmen weiter fahren. Nun fordern die Verkehrsminister einen Rettungsschirm des Bundes.

Verkehrsminister Winfried Hermann hat sich zufrieden darüber geäußert, dass sich die Verkehrsminister aller Bundesländer in einer Telefonkonferenz darauf verständigt haben, dem öffentlichen Verkehr in der Corona-Krise zu helfen. Minister Hermann hatte eine entsprechende Initiative zusammen mit seinem NRW-Kollegen Hendrik Wüst und mit der Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz, Anke Rehlinger (Saarland) gestartet.

Minister Hermann sagte: „Baden-Württemberg hat bereits – wie andere Länder auch – viel dafür getan, dass Busse und Bahnen als Teil der Daseinsvorsorge auch in der Corona-Zeit stabil weiter fahren. Der öffentliche Verkehr ist weiter gefahren, aber die Ticketeinnahmen sind weitgehend ausgeblieben. Deshalb fordern die Verkehrsminister der Länder, dass jetzt auch der Bund seiner Verantwortung gerecht wird. Die Länder allein können das Defizit von rund fünf Milliarden Euro unmöglich stemmen.“

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