Polizei

Über 300 Polizeianwärter in Biberach vereidigt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Polizei mit BW-Wappen

Rund 1.200 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter haben in diesem Jahr ihren Dienst bei der Polizei Baden-Württemberg begonnen. 300 dieser Anwärterinnen und Anwärter legten nun ihren Diensteid am Ausbildungsstandort in Biberach an der Riß ab.

„In Baden-Württemberg leben wir in einem der sichersten Länder, das ist vor allem ein Verdienst unserer Polizei. Das soll auch in Zukunft so bleiben – und dazu tragen künftig auch die rund 1.200 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter bei, die in diesem Jahr ihren Dienst begonnen haben. 300 dieser Anwärterinnen und Anwärter legen heute ihren Diensteid ab. Mit der größten Einstellungsoffensive in der Geschichte der Polizei Baden-Württemberg konnten wir seit 2016 mehr als 11.000 junge Menschen für unsere Polizei gewinnen. Die Polizei ist und bleibt weiterhin Spitzenreiter bei den Berufswünschen junger Menschen. Das ist bei Weitem keine Selbstverständlichkeit – wir werden alles, alles dafür tun, dass das genau so bleibt! Es freut mich sehr, dass es so viele junge engagierte Menschen gibt, die bereit sind, diese große Verantwortung zu übernehmen: unserem Staat, der inneren Sicherheit, zu dienen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Vereidigungsfeier am 4. Oktober 2023 in Biberach an der Riß.

In Biberach an der Riß legten 305 angehende Polizistinnen und Polizisten ihren Diensteid auf das Grundgesetz und die Landesverfassung ab. An den weiteren Ausbildungsstandorten der Polizei in Lahr, Bruchsal, Herrenberg und Wertheim werden in den kommenden Tagen fast 900 weitere Polizeinachwuchskräfte vereidigt.

Große Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen

Mit dem Diensteid bekennen sich die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zur Aufgabe, das Grundgesetz und die Landesverfassung zu schützen und zu verteidigen und bezeugen damit ihre Loyalität zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. „Dabei geben die neuen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten mit wenigen Worten ein gewaltiges Versprechen ab: unserer Gesellschaft und unserem Staat zu dienen. Es ist das Versprechen, eine große Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen. Ihre Entscheidung, diesen Weg zu beschreiten, Polizeibeamtin und Polizeibeamter zu werden, verdient unser aller Respekt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl.

Die vereidigten Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter durchlaufen eine Ausbildung oder ein Studium bei der Polizei Baden-Württemberg. Die Ausbildungsdauer im mittleren Polizeivollzugsdienst beträgt zweieinhalb Jahre und kann an den fünf Standorten in Biberach an der Riß, Bruchsal, Herrenberg, Lahr und Wertheim absolviert werden. Für den Einstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst folgt nach einer Vorausbildung von neun Monaten und einem Praktikum von sechs Monaten ein Bachelorstudium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen.

Weitere Meldungen

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Bilanz zum länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Der Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm, und Gesundheitsminister Manne Lucha sitzen nebeneinander und unterzeichnen jeweils ein Dokument.
Gesundheit

Gesundheitssystem im Land auf Krisenfälle vorbereiten

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt Tomas Orschitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges, Leitender Oberstaatsanwalt (sV) Dr. Florian Kienle
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Länderübergreifender Sicherheitstag am 6. Mai

(Foto frei verwendbar, v.l.n.r.): Amtschef Elmar Steinbacher, Präsidentin des Finanzgerichts Baden-Württemberg Dr. Christina Reuss, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL
Justiz

Neue Präsidentin des Finanzgerichts

Ein Feuerwehrmann holt während einer Einsatzübung einer Freiwilligen Feuerwehr eine Leiter vom Dach eines Einsatzfahrzeugs.
Feuerwehr

Jahresstatistik der Feuerwehren 2025

Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher
Justiz

Konstanzer Symposium 2026

Polizeisportlerehrung
Polizei

Ehrung für Polizeisportler