Fachkräfte

Referentenentwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Aus Sicht von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sieht der Referentenentwurf des Bundes für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz viele wichtige Verbesserungen vor. Damit würden bürokratische Hindernisse für die Einwanderung von Fachkräften abgebaut.

„Der Referentenentwurf sieht viele wichtige Verbesserungen vor“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. So sehe er – wie auch von der Wirtschaftsministerin gefordert – vor, flexiblere Möglichkeiten zu schaffen, um die Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Qualifikationen festzustellen oder gegebenenfalls erforderliche Nachqualifikationen zu absolvieren.

Abbau bürokratischer Hindernisse

„Damit werden bürokratische Hindernisse für die Einwanderung von beruflich qualifizierten Fachkräften abgebaut, die wir gerade in Baden-Württemberg dringend brauchen“, so Hoffmeister-Kraut. „Es ist richtig, nicht nur die Einwanderung von beruflich Qualifizierten aus Drittstaaten zu erleichtern, die bereits einen Arbeitsplatz in Deutschland gefunden haben, sondern unter bestimmten Bedingungen auch die Einreise zur Arbeits- oder Ausbildungsplatzsuche zu ermöglichen.“

„Ich habe mich dafür stark gemacht, dass arbeitende, gut integrierte Geduldete unter bestimmten Bedingungen eine längerfristige, gesicherte Bleibeperspektive erhalten können. Denn diese Menschen sind für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft zu einer wichtigen Stütze geworden.“ Dass der Referentenentwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetztes nun auch hierfür Regelungen enthalte, begrüße die Ministerin daher. Ob diese Regelungen dem berechtigten Interesse der Wirtschaft und der Betroffenen hinreichend gerecht werden, müsse jedoch im anstehenden Gesetzgebungsverfahren noch im Detail geprüft werden.

Aufenthaltsrechtliche Vorschriften deutlich übersichtlicher

Davon abgesehen bewertete es die Ministerin positiv, dass die aufenthaltsrechtlichen Vorschriften nun deutlich übersichtlicher gestaltet seien. Die Ministerin forderte, dass die angekündigten Erleichterungen bei der Einwanderung von beruflich Qualifizierten aus Drittstaaten angesichts der zunehmenden Fachkräfteengpässe in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg schon bald in Kraft treten.

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung

Ein Fahrradfahrer fährt auf einer Fahrradstraße.
Radverkehr

Neue Radwege im Land

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Hände eines Kioskmitarbeiters legen Geld in eine Kasse.
Steuern

Viele Mängel bei Kassenkontrollen in Barber-, Tattoo- und Nagelstudios

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Wirtschaft

Land stärkt Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis

Euro-Banknoten
Haushalt

Ratingagenturen bestätigen Spitzenbewertungen für das Land

Hand hält Smartphone mit geöffneter MeinELSTER+-App, die eine vorausgefüllte Steuererklärung und Abgabe per Klick zeigt, im hellen Bürohintergrund.
Steuern

Anmeldestart für Steuererklärung mit einem Klick

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Straßenbau

500 Millionen Euro für Straßenerhalt im Land

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt