Landwirtschaft

Qualitativ sehr gute Apfelernte am Bodensee erwartet

Die Obstbauern am Bodensee erwarten eine durchschnittliche, qualitativ sehr gute Apfelernte mit rund 227.000 Tonnen. Mit diversen Förderprogrammen und Kampagnen stärkt das Land die heimische Obstwirtschaft.

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Obstbau
Symbolbild

„Das Streben nach Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg, Schutz der natürlichen Ressourcen und Erfüllung der gesellschaftlichen Anforderungen prägt die Arbeit der Obstbäuerinnen und -bauern am Bodensee, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, auf dem Obsthof Steffelin in Markdorf-Ittendorf im Bodenseekreis, anlässlich der Bodensee-Apfelsaisoneröffnung.

Stärkung der Obstwirtschaft

„Die Bedienung und Stärkung attraktiver regionaler und überregionaler Märkte sowie die Erschließung neuer Märkte mit Wertschöpfungspotentialen sind aus der Sicht des Landes Baden-Württemberg die wichtigsten Ansatzpunkte zur Stärkung unserer Obstwirtschaft“, sagte die Staatssekretärin für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz.

Der Vegetationsverlauf war auch im Jahr 2025 herausfordernd. Dennoch entwickelten sich am Bodensee gute Apfelqualitäten und Fruchtgrößen.

Die Bodensee-Apfelsaisoneröffnung bietet die Gelegenheit, die Anliegen der Obstwirtschaft einer breiten Öffentlichkeit zu kommunizieren. Darüber hinaus soll gemeinsam die Werbetrommel für die geschmackvollen, vitaminreichen Äpfel gerührt und die Verbraucherinnen und Verbraucher auf die Vorzüge und die Bedeutung von regionalem Obst für eine gesunde Ernährung aufmerksam gemacht werden.

Förderung von Kernobstneupflanzungen, Hagelschutznetzen und Bewässerungsanlagen

Staatssekretärin Sabine Kurtz betonte: „Mit dem Programm der Europäischen Union (EU) zur Förderung von Erzeugerorganisationen des Obst- und Gemüsesektors steht der Obstbranche ein besonderes Förderinstrument mit vergleichsweise großem Gestaltungsspielraum zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem Kernobstneupflanzungen, Hagelschutznetze und Bewässerungsanlagen.“

Die zwei Erzeugerorganisationen Württembergische Obstgenossenschaft Raiffeisen e.G. (WOG) und Marktgemeinschaft Bodenseeobst e.G. (MaBo) bündeln das Obst von rund 600 Erzeugerbetrieben in Baden-Württemberg. „Unser gemeinsames Ziel ist es, durch die Regionalkampagne ‚Natürlich.VON DAHEIM‘ das unverwechselbare Profil unserer Äpfel bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu schärfen und erlebbar zu machen“, so die Staatssekretärin. „Für die langfristige Sicherung von Absatzmärkten ist es wichtig, dass sich die Branche durch Produkt- und Prozessqualität sowie nachvollziehbare Regionalität abhebt.“

Nachhaltigkeitsprojekt „FAIRDI – Echt Bodenseeapfel“

Die Obstregion Bodensee bearbeitet mit großem Engagement das Nachhaltigkeitsprojekt „FAIRDI – Echt Bodenseeapfel“ das vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg unterstützt wird. Mit diesem Projekt werden die zentralen Themen „Förderung der biologischen Vielfalt“ und „Reduktion der Pflanzenschutzmaßnahmen durch den Anbau robuster Sorten“ sowie ein Marketingkonzept für die regionale Obsterzeugung verfolgt.

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