Weiterbildung

Online-Anwendung „AiKomPass Digital“ spürt digitale Kompetenzen auf

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Mann am Computer (Bauzeichner)

„AiKomPass-Digital“ kann informell erworbene digitale Kompetenzen von Beschäftigten analysieren und sichtbar machen. So sollen digitalaffine Beschäftigte identifiziert und der IT-Fachkräftemangel abgemildert werden. Deshalb investieren wir 229.000 Euro in dieses Projekt.

Durch das neue, vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit rund 229.000 Euro gefördert Projekt „AiKomPass-Digital“ sollen informell erworbene digitale Kompetenzen von Beschäftigten analysiert und sichtbar gemacht werden. Dazu wird das bereits bestehende und bundesweit erfolgreichen Online-Tool „AiKomPass.de“ für den Bereich digitaler informeller Kompetenzen weiterentwickelt. „Mit der Entwicklung der neuen Online-Anwendung tragen wir dazu bei, den IT-Fachkräftemangel in den baden-württembergischen Betrieben zu mildern. Wir müssen neue und innovative Wege gehen, um ausreichend qualifizierte Fachkräfte gerade im IT-Bereich zu bekommen“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Mit Hilfe des künftigen Online-Tools sollen Personalverantwortliche zielgerichtet digitalaffine Beschäftigte erkennen und so besser einschätzen können, wann eine Qualifizierung zur IT-Fachkraft besonders vielversprechend ist“, so die Ministerin weiter. Insbesondere un- und angelernte Beschäftigte, aber auch Fachkräfte, könnten so zukünftig nicht formal erworbene Kompetenzen sichtbar machen und diese im Rahmen von Personalgesprächen nutzen. So könne zum Beispiel die digitale Mitgliederverwaltung eines Sportvereins, das digitale Management einer Freizeitwandergruppe oder die wiederholte, erfolgreiche Online-Antragstellung im Bereich pflegebedürftiger Angehöriger bereits Aufschluss über entwicklungsfähige Kenntnisse von Beschäftigten geben.

Das Wirtschaftsministerium schafft damit die Voraussetzungen für ein weiteres neues Projekt im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“, für die insgesamt 3,75 Millionen Euro zur Verfügung stehen und der Teil der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg „digital@bw“ ist.

Mit Expertenunterstützung weiterbilden#weiterdenken

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab auf der Fachveranstaltung „weiterbilden#weiterdenken“ an Vertreter der Agentur Q sowie der Tarifpartner IG Metall Baden-Württemberg und Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V. (Südwestmetall) einen Scheck für den Start des Projekts „AiKomPass-Digital“ im September 2019.

Mit der Fachtagung „weiterbilden#weiterdenken“ fand gleichzeitig das vom Wirtschaftsministerium geförderte Projekt „Prospektive Weiterbildung für Industrie 4.0“ seinen Abschluss. Unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik des Karlsruher Instituts für Technologie und der Mitwirkung mehrerer Betriebe wurde ein Weiterbildungskonzept zu den relevanten Themen rund um Industrie 4.0 entwickelt und erprobt. Neben der Vorstellung der Projektergebnisse war der Fachtag ein Treffpunkt für viele Akteure aus dem Bereich Weiterbildung und ermöglichte im Rahmen der Podiumsdiskussion auf der Bühne und unter den Teilnehmenden einen regen fachlichen Austausch.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg: Fachkräftesicherung

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