Kunst und Kultur

Landespreis für Heimatforschung 2022 ausgeschrieben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Rottweiler Narrenfigur springt beim Rottweiler Narrensprung durch die Luft.

Mit dem Landespreis für Heimatforschung zeichnet die Landesregierung auch 2022 wieder besondere Leistungen in der Erforschung der lokalen Geschichte und der Traditionen in Baden-Württemberg aus. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2022, für den Schülerpreis der 31. Mai 2022.

Besondere Leistungen bei der Erforschung lokaler Geschichte und der vielfältigen Traditionen in Baden und Württemberg werden auch 2022 von der Landesregierung ausgezeichnet und belohnt. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat den Landespreis für Heimatforschung ausgeschrieben. Bewerbungen können bis 30. April erfolgen, für den Schülerpreis auch bis 31. Mai. Zur feierlichen Preisverleihung kommt es im Rahmen der Heimattage am 17. November 2022 im badischen Offenburg.

„Gerade in einem auf die Zukunft ausgerichteten Wirtschaftsland wie Baden-Württemberg halte ich es für wichtig, immer wieder auch Rückschau zu halten. Die ehrenamtlichen Heimatforscherinnen und Heimatforscher geben uns mit ihren Publikationen eindrucksvoll und anschaulich viele wertvolle Hinweise und Hintergrundinformationen dazu, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt hat, welche wichtigen Ereignisse Grundlagen für unser heutiges Zusammenleben gelegt haben, wie örtliche Geschichte erlebbar werden kann. Dafür möchten wir uns mit dem traditionsreichen Landespreis ganz herzlich bedanken“, sagte Petra Olschowski, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der Preis ist zum 41. Mal ausgeschrieben.

Neue Preiskategorie „Heimatforschung digital“

Erst seit kurzem gibt es die Preiskategorie „Heimatforschung digital“. Hier können auch multimediale Arbeiten zur Heimatforschung prämiert werden. „Wir denken dabei an Webseiten, Webdatenbanken oder auch Social-Media-Accounts, die sich mit Themen der Heimatforschung auseinandersetzen“, erklärte Petra Olschowski. „Gerade über einen großen Anklang bei dieser Preiskategorie würde ich mich sehr freuen, da die ehrenamtliche Heimatforschung durch sie auch neue Wege der Erarbeitung und Vermittlung findet.“

Mit dem Landespreis werden in sich geschlossene Einzelwerke ausgezeichnet, die auf einer eigenen Forschungsleistung beruhen. Die eingereichten Arbeiten sollen folgende Themenbereiche mit Bezug zu Baden-Württemberg behandeln:

  • Orts-, Regional- und Landesgeschichte - auch im Hinblick auf ein zusammenwachsendes Europa
  • Neue Heimat in Baden-Württemberg
  • Heimatmuseen, Heimatforschung
  • Natur und Naturschutz, Landschaftsschutz, Umweltschutz
  • Entwicklung und Geschichte von Technik und Industrie
  • Denkmalschutz, Dorferneuerung, Stadterneuerung
  • Kunst und Architektur
  • Dialektforschung, Literatur, Brauchtum
  • Volksmusik, Volkstanz, Tracht
  • Bevölkerung und Minderheiten
  • Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung.

Der Landespreis für Heimatforschung

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst lobt in Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss Heimatpflege Baden-Württemberg den Landespreis für Heimatforschung aus. Das Ziel ist, die Leistungen ehrenamtlich tätiger Heimatforscher und Heimatforscherinnen zu würdigen und ihnen die verdiente öffentliche Anerkennung zukommen zu lassen. Die Verleihung des Preises findet am 17. November 2022 in Offenburg im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg statt. Der Landespreis besteht aus einem 1. Preis zu 5.000 Euro, zwei 2. Preisen zu je 2.500 Euro, einem Jugendförderpreis und einem Schülerpreis zu je 2.500 Euro sowie einem Preis Heimatforschung digital zu 2.500 Euro.

Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg fördert den Landespreis, insbesondere die Preiskategorie Heimatforschung digital, mit einer größeren Summe. Über die Vergabe entscheidet eine ehrenamtliche Jury.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Ausschreibungen

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Preise

Weitere Meldungen

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen verbessern Zusammenarbeit im Krisenfall

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Mehr Steuereinnahmen, aber kein zusätzlicher Spielraum

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Portraitbild vom neuen Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften Götz Kriegel
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften

Evangelische Stadtkirche St. Georg in Weikersheim
Denkmalförderung

Rund 5,4 Millionen Euro für 43 Kulturdenkmale

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Schulsport

Erfolgreiche Schulsportmannschaften geehrt

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung auf B 462 abgeschlossen

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung