Kunst und Kultur

Land stärkt kulturelle Infrastruktur

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Ein Techniker sitzt im Theater Ulm an einem Computer. Das Ulmer Stadttheater hat ausgewählte Inszenierungen via Livestream im Internet angeboten. (Bild: dpa)
Symbolbild

Mit rund zwei Millionen Euro für das Förderprogramm ZUKUNFTSSTARK sorgt das Land für eine nachhaltige Stärkung der kulturellen Infrastruktur. Damit können kreative und weitreichende Ideen in Projekten aller Sparten in ganz Baden-Württemberg umgesetzt werden.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg macht Kultureinrichtungen ZUKUNFTSSTARK: Das Theater Lindenhof beispielsweise erhält für seine Theatergastspiele im ländlichen Raum einen elektrisch angetriebenen Kleintransporter und eine Elektro(E)-Ladesäule, die Internationale Hugo-Wolf-Akademie entwickelt ein Digitalisierungskonzept, um neue Zielgruppen anzusprechen, und die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim erhalten Mittel für inklusive Angebote wie zum Beispiel ein Blindenleitsystem und Gebärdenvideos.  „Mit unserem Programm ZUKUNFTSSTARK leisten wir einen Beitrag zur Stärkung und nachhaltigen Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur im Land“, sagte Kunststaatssekretär Arne Braun am 7. Oktober 2022 in Stuttgart.

Mit rund zwei Millionen Euro unterstützt das Land Kultureinrichtungen aller Sparten dabei, zukunftsorientierte, zeitgemäße Kulturangebote zu entwickeln. In Kooperation mit der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg werden außerdem kostenlose Beratungs- und Weiterbildungsangebote zu Themen der Digitalität ermöglicht.

Investitionen in die Zukunft eines nachhaltigen Kulturbetriebs

„Mit dem Programm fördern wir dringende Investitionen in die Zukunft eines nachhaltigen Kulturbetriebs, der den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gewachsen sein will. ZUKUNFTSSTARK macht vieles möglich – die Umstellung auf energiesparende LED-Leuchten, die Erweiterung auf einen barrierefreien Zugang zum Kunst- und Kulturangebot oder die Optimierung der Arbeitsstrukturen durch die Einführung digitaler Tools“, erklärte Kunststaatssekretär Arne Braun.

Im Kompetenzfeld Digitale Kultur unterstützt die Medien- und Filmgesellschaft des Landes seit 2015 im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Museen und weitere Kultureinrichtungen erfolgreich im digitalen Wandel. Diese Erfahrungen der MFG sollen nun auch den Förderempfängerinnen und -empfängern des Programms ZUKUNFTSSTARK zugutekommen, betont Beate Lex, Leiterin des Kompetenzfelds Digitale Kultur: „Der digitale Wandel fordert Kultureinrichtungen heraus. Durch die Corona-Pandemie ist noch deutlicher geworden, wie wichtig es ist, sich digital gut aufzustellen.“ Neben einem Workshop-Angebot für alle Geförderten zu Themen wie Digitale Strategie, Social Media oder Online-Recht können Förderprojekte mit einem digitalen Schwerpunkt auch eine individuelle Beratung durch Expertinnen und Experten in Anspruch nehmen.

Auszug der 47 geförderten Projekte

103 Anträge hat eine unabhängige Jury aus Fachexpertinnen und -experten bewertet. Unter den ausgewählten 47 Projekten sind zum Beispiel:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Auflistung der 47 ausgewählten Projekte (PDF)

Investitionsprogramm ZUKUNFTSSTARK

Schwerpunkte des Investitionsprogramms ZUKUNFTSSTARK sind neben barrierefreien Zugängen zum Veranstaltungsangebot vor Ort und digital, ressourcen- und klimaschonenden Modernisierungsmaßnahmen im Bereich Arbeitsplatz, Kommunikation und Veranstaltungstechnik auch die Erschließung neuer Zielgruppen durch digitale Strategien.

ZUKUNFTSSTARK ist Bestandteil des Impulsprogramms „Kultur nach Corona“, das aus insgesamt drei Bausteinen besteht.

In der ersten Förderrunde 2021 konnten 32 Projekte mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert werden.

MFG Baden-Württemberg: ZUKUNFTSSTARK

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Auflistung der 47 ausgewählten Projekte (PDF)

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von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
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