Vielfalt/Akzeptanz

Land setzt Zeichen für vielfältige Gesellschaft

Mit der Zustimmung zum weiterentwickelten Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte verpflichtet sich das Land, weiterhin aktiv gegen Diskriminierung von LSBTIQ*-Menschen vorzugehen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Collage aus verschiedenen Farben

Das Kabinett hat in seiner jüngsten Sitzung in dieser Woche erneut ein Zeichen für eine vielfältige und gleichberechtige Gesellschaft gesetzt: Die Landesregierung verpflichtet sich, weiterhin aktiv gegen Diskriminierung von LSBTIQ*-Menschen vorzugehen und hat dazu dem weiterentwickelten Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“ (PDF) zugestimmt.„Auch wenn sich in den letzten zehn Jahren viel für die Gleichstellung von LSBTIQ*-Personen in Baden-Württemberg und ganz Deutschland getan hat, müssen wir als Gesellschaft noch mehr erreichen“, sagte Sozialminister Manne Lucha.

Auf bisherigen Maßnahmen und Strukturen aufbauen

Der Aktionsplan „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg 2025“ baut auf dem bereits vor zehn Jahren eingeführten ersten Aktionsplan auf und markiert den Beginn eines neuen Umsetzungszyklus. Mit dem Beitritt Baden-Württembergs zur „Koalition gegen Diskriminierung“ verpflichtete sich das Land, aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen. In einem breiten Beteiligungsprozess haben nun Ministerien, Kommunen und die LSBTIQ*-Community den neuen Aktionsplan erarbeitet. Das Ziel bleibt dasselbe: Diskriminierungen gegenüber LSBTIQ*-Menschen abbauen und eine offene sowie vielfältige Gesellschaft fördern. Hier wurde in den vergangenen Jahren durch den Aufbau von Strukturen und dank offensiver Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen schon viel erreicht. „Darauf wollen wir aufbauen und nehmen neue Ziele und Maßnahmen in den Blick“, so Lucha.

Ziele des weiterentwickelten Aktionsplans

Grundlage der Weiterentwicklung des Aktionsplans war unter anderem eine Onlinebefragung von LSBTIQ*-Personen in Baden-Württemberg (PDF). Deren Ergebnisse zeigen, dass viele LSBTIQ*-Personen im Bereich der Diskriminierung sowie Gewalt eine hohe Betroffenheit und sogar Zunahme feststellen.

Deshalb sind die übergeordneten Ziele des weiterentwickelten Aktionsplans nach wie vor: Akzeptanz und Wertschätzung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, die Möglichkeit, ein offenes und diskriminierungsfreies Leben zu führen sowie Sichtbarkeit und Sensibilisierung. Die Schwerpunkte der Maßnahmen reichen von der Stärkung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen über die Sensibilisierung von Fachkräften bis hin zur Bekämpfung von Gewalt und Diskriminierung. „Baden-Württemberg verpflichtet sich damit, weiterhin Vorreiter für eine offene, vielfältige und von Respekt getragene Gesellschaft zu sein“, betonte Lucha abschließend.

Ziele und Maßnahmen

Der neue Aktionsplan beinhaltet eine Sammlung von 71 Zielen und 126 Maßnahmen in acht erarbeiteten Handlungsfeldern:

Weitere Meldungen

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

Ehrenamtskarte Baden-Württemberg
Bürgerengagement

Neue Angebote bei Ehrenamtskarte

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) und den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten
Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 27 verdiente Persönlichkeiten

Titelseite der Broschüre Roadmap Antidiskriminierung „Stark gegen Diskriminierung – Unser gemeinsamer Weg“
Antidiskriminierung

Roadmap Antidiskriminierung 2026 bis 2030 veröffentlicht

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab.
Medizinische Versorgung

Bericht zur anonymen Kranken­behandlung veröffentlicht

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis

Bernhard Löffler (1. Reihe rechts) mit Oberbürgermeister Harry Mergel und Minister Thomas Strobl (2. Reihe von links) sowie Angehörigen
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Bernhard Löffler

Verleihung des Bevölkerungsschutz Ehrenzeichen
Auszeichnung

Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen verliehen

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Röntgenanlage an einem Tuberkulose-Zentrum
Gesundheit

Tuberkulose früher erkennen und wirksam behandeln