Kunst und Kultur

Land ist beim Bundesprojekt „MitbeStimmungsorte“ dabei

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Menschen stehen während der „Langen Nacht der Museen“ im Kunstmuseum in Stuttgart vor dem Kunstwerk „yet sometimes what is read successfully, stops us with its meaning, no. II“ des Künstlers Michel Majerus aus dem Jahr 1998 (Bild: © dpa)..

Das Land beteiligt sich mit zwei Museen am bundesweiten Pilotprojekt „MitbeStimmungsorte. Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“. Das Projekt setzt bei der Organisation der Museen sowie deren Einbindung in kommunale Netzwerke an. Sie erhalten Unterstützung durch Werkstätten und Beratungsangebote.

Mit zwei Museen beteiligt sich Baden-Württemberg am bundesweiten Pilotprojekt „MitbeStimmungsorte. Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“ der Kulturstiftung der Länder. Das Landesmuseum Württemberg und das Zeppelin Museum Friedrichshafen entwickeln im Pilotprojekt individuelle Lösungen für eine Diversifizierung ihres Publikums. Ziel ist, eine größere Teilhabe der gesamten Gesellschaft am Museum zu erreichen. Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe unterstützt und berät die beiden teilnehmenden Museen aus Baden-Württemberg bei der Umsetzung ihrer Konzepte.

Museen für Publikum attraktiver gestalten

„Kunst- und Kultureinrichtungen sind lernende Organisationen. Deshalb wollen wir diese durch neue Strukturen und Programme für ein möglichst diverses Publikum attraktiver gestalten. Das Bundesprogramm schafft dafür den Rahmen, damit die Umsetzung auf allen Ebenen möglich ist“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski am 10. August 2022.

Im Pilotprojekt geht das Landesmuseum Württemberg der Frage nach, wie sich diversitätssensibles Denken und Teilhabeorientierung als Querschnittsaufgabe in Planungs- und Konzeptionsprozessen im Museum verankern lassen. Das Zeppelin Museum Friedrichshafen strebt einen Beteiligungsprozess zur (Weiter-) Entwicklung digitaler Formate an, um Handlungsleitlinien für eine Diversifizierung der Struktur von Online- und Offline-Besucherinnen und -Besuchern zu entwickeln.

„Mit dem Zentrum für Kulturelle Teilhabe haben wir bereits den Grundstein gelegt: Hier erhalten Einrichtungen in Baden-Württemberg Unterstützung, um Konzepte für mehr Diversität zu entwickeln und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen“, sagte Petra Olschowski.

Die Museen kommen in Veranstaltungen zusammen

An dem Pilotprojekt, das bei der Organisation der Museen sowie deren Einbindung in kommunale Netzwerke ansetzt, beteiligen sich mit dem Landesmuseum Württemberg und dem Zeppelin Museum Friedrichshafen 19 weitere Museen in Deutschland. Sie erhalten Unterstützung durch Werkstätten und Beratungsangeboten. Neben jeweils einem Museum pro Land, für das die Kosten für deren Werkstätten und Beratungsangebote die Kulturstiftung der Länder trägt, schickt Baden-Württemberg ein zweites Museum ins Rennen und übernimmt die Kosten für den Mehraufwand.

Im September 2022 kommen die Museen zum Auftakt des Projekts MitbeStimmungsorte in einer ersten Werkstatt-Veranstaltung zusammen. Bis Juli 2023 finden in regelmäßigen Abständen weitere Werkstätten und individuelle Beratungsgespräche statt, in denen unter anderem Strategien diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt werden, wie sich die Museen strukturell so gut aufstellen können, dass eine Diversifizierung der Besucherschaft gelingt.

Kulturstiftung der Länder: MitbeStimmungsorte

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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