Gesundheit

Land fördert Neubau des Flugfeldklinikums in Böblingen/Sindelfingen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.

Mit 226 Millionen Euro unterstützt das Land den Neubau des Flugfeldklinikums in Böblingen/Sindelfingen. Der Neubau Flugfeldklinikum ist ab 2025 ein wesentlicher Beitrag für eine starke medizinische Versorgung der Menschen in der Region.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration fördert den Neubau des Flugfeldklinikums in Böblingen/Sindelfingen mit 226 Millionen Euro. Im Flugfeldklinikum werden ab 2025 alle Leistungen der bisherigen Klinikstandorte in Sindelfingen und Böblingen unter einem Dach angeboten. Der Kreistag des Landkreises Böblingen hat am 22. November 2021 über die Förderung des Sozialministeriums beraten und deren Annahme beschlossen.

„Wie existenziell wichtig Krankenhäuser für uns alle sind, brauchen wir in der derzeitigen Lage wohl nicht eigens zu betonen. Das muss auch künftig so bleiben, und deshalb investieren wir weiter kräftig und aus voller Überzeugung in die Krankenhäuser im Land. Der Landkreis Böblingen geht hier mit großen Schritten voran und stemmt eines der großen Krankenhausprojekte im Land“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha.

Landrat Roland Bernhard begrüßte die Förderzusage des Ministeriums: „Der Neubau Flugfeldklinikum ist ein wesentlicher Beitrag für eine starke medizinische Versorgung der Menschen in der Region. Die Förderung und Unterstützung des Landes ist ein wichtiger Baustein, um ein solches Projekt umsetzen zu können.“

Eines der größten Krankenhausprojekte im Land

Mit einem Investitionsniveau von 573 Millionen Euro ist der Neubau Flugfeldklinikum eines der größten Krankenhausprojekte in Baden-Württemberg und das größte Bauprojekt im Landkreis Böblingen. Der Landkreis Böblingen und die Kreiskliniken Böblingen gGmbH haben Ende November 2019 den Förderantrag mit einer Fördersumme von 420 Millionen Euro nach dem Landeskrankenhausgesetz Baden-Württemberg eingereicht. Dieser wurde in zwei Tranchen von je 210 Millionen Euro in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2020 und 2021 aufgenommen. Im Ergebnis der Fördergespräche übernimmt das Land Baden-Württemberg 226 Millionen Euro für den Neubau. Vorab hat das Land davon für die Planung bereits 26 Millionen Euro in zwei Tranchen zur Verfügung gestellt. Die verbleibenden Kosten werden durch Darlehensaufnahme des Klinikverbundes und Eigenmittel des Landkreises finanziert. Die beiden Parkhäuser des Flugfeldklinikums und der benachbarte Hochpunkt werden in separaten Förderverfahren behandelt.

Der Neubau Flugfeldklinikum ist wesentlicher Bestandteil der Medizinkonzeption des Klinikverbund Südwest, die der Kreistag Böblingen 2014 beschlossen hat. Diese sieht Investitionen an allen Standorten des Klinikverbundes vor. Insgesamt investiert der Klinikverbund zusammen mit seinen Trägern, den Landkreisen Böblingen und Calw, in den kommenden zehn Jahren mehr als 800 Millionen Euro in seine Kliniken.

Land investiert mehr als eine Milliarden Euro in Krankenhäuser

Das Land Baden-Württemberg hat in den Jahren 2020/2021 den Krankenhäusern insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung gestellt. „Hinzu kommen noch weitere 551 Millionen Euro, die im Zuge des Krankenhauszukunftsfonds von Seiten des Bundes und des Landes für Digitalisierungsprojekte bereitgestellt werden“, sagte Minister Lucha. Dass die Krankenhäuser auf die Unterstützung des Landes bauen können, hätten die letzten Monate gezeigt. „Neben der regulären Förderung haben wir zusammen mit dem Bund mit den Ausgleichszahlungen, Landes-Corona-Hilfen und den Pflegeprämien die Aufrechterhaltung der Klinikbetriebe gewährleistet“, so der Minister.

Klinikverbund Südwest: Neubau Flugfeldklinikum

Quelle:

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Landkreis Böblingen

Weitere Meldungen

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Ministerin Theresa Schopper spricht auf der Pressekonferenz anlässlich der landesweiten Eröffnung des Tages und der Nacht des offenen Denkmals 2026 in Rottweil.
Denkmalpflege

Nacht und Tag des offenen Denkmals 2026

Ausbilderin mit Lehrling
Ausbildung

Unternehmen setzen auf berufliche Ausbildung

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.
Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Übergabe Tanklöschfahrzeuge Waldbrand
Feuerwehr

Sechs neue Tanklöschfahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Kinderschutz

Aktionstage Kinder- und Jugend­schutz gehen in zweite Runde

Bio-Musterregion Bodensee
Landwirtschaft

Der Bodenseeapfel ist weit mehr als ein gesundes Lebensmittel

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
JobBike

40.000 JobBikes für Landesbeschäftigte

In einem Büro unterhalten sich zwei Frauen. Eine sitzt an einem Tisch und eine steht neben dem Tisch. Auf dem Tisch steht ein Laptop.
Wirtschaft

Land fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Land fördert 37 lokale Integrationsprojekte

Landesstand „THE LÄND of Games“ auf der Gamescom 2026
Spielemesse

Baden-Württemberg auf der internationalen Games-Bühne

Aus den Händen von Justizminister Moritz Oppelt (links( hat Thorsten-Peter Krapp (Mitte) seine Ernennungsurkunde zum neuen Leiter der Staatsanwaltschaft Freiburg – Zweigstelle Lörrach erhalten. Zu den ersten Gratulanten zählte der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Michael Krauß (rechts).
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwalt­schaft Freiburg – Zwst. Lörrach

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Auf dem Weg zur digital vernetzten Justiz der Zukunft

Landkreis Ravensburg
Gemeinsamer Antrag 2026

Ergebnisse des Flächenüber­wachungssystems einsehbar

Eine auf Demenzkranke spezialisierte Pflegerin begleitet eine ältere Frau.
Innovationsprogramm Pflege

2,5 Millionen Euro für die Tagespflege