Integration

Land fördert interkulturelle Elternmentoren-Programme

Um die Bildungschancen von Kindern mit Flucht- und Migrationserfahrung zu verbessern, investiert die Landesregierung rund 600.000 Euro in interkulturelle Elternmentoren-Programme.

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Mehrere Kinder stehen nebeneinander in einem Kindergarten. (Bild: © Christian Charisius/dpa)
Symbolbild

Wer Eltern stärkt und fördert, der verbessert damit zugleich die Bildungschancen von Kindern mit eigener oder familiärer Einwanderungsgeschichte. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration unterstützt deshalb bereits zum vierten Mal Elternmentoren-Programme in Baden-Württemberg. Es handelt sich erneut um einen zweijährigen Förderzeitraum. Das Fördervolumen beträgt insgesamt rund 600.000 Euro. Das teilte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha mit.

Die Projekte sind über ganz Baden-Württemberg verteilt und decken zwischen Heidenheim und dem Hochrhein sowohl städtische als auch ländliche Regionen ab. Projektträger sind Städte, Gemeinden und Kreise sowie Träger der Wohlfahrtspflege, Vereine und Migrantenorganisationen. Mit dabei ist auch wieder die Elternstiftung, die sich landesweit engagiert.

„Wir haben diesmal 52 Anträge erhalten, von denen wir 25 Projekte mit insgesamt rund 600.000 Euro fördern können“, sagte Lucha. „Sie stärken Eltern in ihrer Erziehungsarbeit und verbessern dadurch die Bildungschancen von Kindern mit Flucht- und Migrationserfahrung. Das ist für die Zukunft der Kinder und für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung. Es bleibt aber noch viel zu tun. Kinder mit eigener oder familiärer Einwanderungsgeschichte haben noch immer ungleiche Bildungschancen – um dies zu ändern, müssen wir weitere Anstrengungen unternehmen.“

Auswahl der Projekte

Eine unabhängige Jury von Expertinnen und Experten hat über die eingegangenen Anträge beraten, sie hinsichtlich ihrer Innovationskraft und Umsetzbarkeit bewertet und dem Minister zur Auswahl empfohlen. Die 25 positiv beschiedenen Projekte unterteilen sich in 15 Projekte von kommunalen und zehn Projekte von freien Trägern wie Vereine oder Migrantenorganisationen. Sie alle konnten die Jury vor allem durch einen niedrigschwelligen Zugang zur Zielgruppe oder durch ihren neuartigen Ansatz überzeugen.

Liste der ausgewählten Projekt

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