Gewässer

Land fördert Erneuerung der Abwasserbeseitigung in Rosenberg

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Symbolbild: Ein Mitarbeiter kontrolliert energietechnische Versorgungsrohre. (Bild: Hannibal Hanschke / dpa)

Mit über 600.000 Euro fördert das Land die Nachrüstung von Regenüberlaufbecken und Abwasserpumpen in Rosenberg. Anlagen zur Regenwasserbehandlung leisten einen wesentlichen Beitrag, um umweltschädliche Stoffeinträge in Gewässer zu verringern.

Die Gemeinde Rosenberg im Ostalbkreis kann sich über einen Zuschuss von knapp 609.100 Euro für die Nachrüstung von Regenüberlaufbecken und Abwasserpumpen freuen. Konkret sollen vier Regenüberlaufbecken, neun Pumpwerke, zwei Staukanäle und die Sammelkläranlage Rosenberg auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Umweltstaatssekretär Andre Baumann begrüßt die Maßnahmen, die das Land gerne unterstütze: „Anlagen zur Regenwasserbehandlung leisten neben den Kläranlagen den wichtigsten Beitrag, um zu verhindern, dass umweltschädliche Stoffe aus dem Abwasser von Siedlungsgebieten in Gewässer gelangen. Jeder Euro ist deshalb gut investiertes Geld.“

Die kleine Gemeinde Rosenberg hat rund 2.700 Einwohner und ist mit 30 Ortsteilen eine große Flächengemeinde. Auf ihrer Gemarkung betreibt die Gemeinde mehrere Regenüberlaufbecken und Pumpwerke, die zum Einzugsgebiet der Sammelkläranlage Rosenberg gehören.

Die Regenüberlaufbecken und Pumpwerke entsprechen aufgrund der über 40 Jahre alten elektrotechnischen Einrichtungen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

Wirkungsgrad der Regenwasserbehandlung erhöhen

Zu den vorgesehenen Maßnahmen zählen unter anderem die Anbindung an die öffentliche Stromversorgung, die Installation von Fernwirktechnik sowie der Einbau automatischer Messeinrichtungen und steuerbarer Drosseleinrichtungen. Der Wirkungsgrad der gesamten Regenwasserbehandlung soll dadurch erhöht werden. Die Leitwarte der Kläranlage kann frühzeitig Störfälle erkennen und entsprechend reagieren.

Die Modernisierung soll in drei Abschnitten erfolgen, von denen die ersten beiden Abschnitte mit dem bewilligten Förderantrag umgesetzt werden.

Die etwa 7.000 Regenüberlaufbecken im Land sind nicht durchgehend mit Messeinrichtungen ausgerüstet und häufig noch nicht an ein elektronisches Leitsystem angebunden, mit dem sie aus der Ferne überwacht und gesteuert werden können. Bis zum 31. Dezember 2024 sollen alle Regenüberlaufbecken stufenweise mit Messeinrichtungen nachgerüstet werden.

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