Coronavirus

Lage an touristischen Zielen größtenteils ruhig

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Polizeibeamte sprechen im Schlossgarten mit einer Gruppe von vier Leuten, die an einem Tisch sitzt (Bild: © picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Tourismusminister Guido Wolf hat eine positive Bilanz des Wochenendes an den bekannten touristischen Zielen und Sehenswürdigkeiten des Landes gezogen.

Tourismusminister Guido Wolf hat nach zahlreichen Gesprächen mit und Rückmeldungen von Amtsträgerinnen und Amtsträgern sowie Bürgerinnen und Bürgern eine überwiegend positive Bilanz des Wochenendes an den bekannten touristischen Zielen und Sehenswürdigkeiten des Landes gezogen.

Tourismusminister Wolf sagte: „Den Rückmeldungen zufolge war die Lage an den touristischen Zielen übers Wochenende größtenteils ruhig. Die Menschen haben sich in der großen Mehrzahl sehr diszipliniert verhalten und an die leider erforderlichen Beschränkungen gehalten. Vor Ort haben die Konzepte von Kommunen und Polizei gegriffen. Nach dem, was mir rückgemeldet wurde, war zum Beispiel am Bad Uracher Wasserfall deutlich weniger los als die Woche zuvor. Dort hat sich nach Angaben der Gemeinde auch der Einsatz der Reiterstaffel der Polizei bewährt. Auch am Bodensee waren die Parkplätze deutlich weniger frequentiert. Ich kann nur an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, auch am Osterwochenende so diszipliniert zu sein.“

Erhebliche Klagen bekam der Tourismusminister jedoch von Gemeinden, die an bekannten Motorradstrecken liegen, zum Beispiel an der Bundesstraße 317 bei Schönau im Schwarzwald, der Schwarzwaldhochstraße bei Freudenstadt, dem Donautal oder dem Hegau. „An einzelnen beliebten Motorradzielen im Land war es leider wohl so, dass sich dort zahlreiche Motorradfahrer getroffen haben. Da standen Motorräder auf Parkplätzen dicht an dicht oder Motorradgruppen mit sechs, sieben Fahrzeugen haben sich zu Pausen getroffen. Die Abstandsregeln gelten selbstverständlich auch für Motorradfahrer, wenn diese ihre Fahrzeuge abstellen! Sich in Gruppen zu treffen und Abstandsregeln zu missachten, bedeutet in diesen Tagen leider, sich und andere in Gefahr zu bringen. Solche Gruppenausfahrten sind zu unterlassen – in den nächsten Tagen und auch am Osterwochenende“, so Wolf. Hinzu käme, dass Krankenhäuser Sorgen äußerten, dass sie Betten und Kapazitäten bei Motorradunfällen belegen müssten, obwohl diese derzeit anderweitig benötigt würden.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus Baden-Württemberg

Tourismus in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Collage aus zwei Fotos: Teilnehmende der GFMK 2026 stehen als Gruppe auf einer Treppe, Foto von Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand mit Abstimmungsschild für Baden-Württemberg in der erhobenen Hand.
Gleichstellung

Impulse für Demokratie, Gewaltschutz und Integration

Eine Jugendliche schaut aus dem Fenster.
Zusammenhalt

Land wird Bündnis gegen Einsamkeit gründen

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheit

Warnung vor Hitzewelle mit Tropennächten

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt

Karl-Heinz Ott
Kunst und Kultur

Karl-Heinz Ott erhält Friedrich-Schiller-Preis 2026

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Gesundheit

Kliniken sichern, Versorgung stärken, Lasten fair verteilen

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert