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Kretschmann empfängt Bischöfe

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v.l.n.r.: Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg), Staatsministerin Theresa Schopper, Landesbischof Dr. Frank Otfried July (Evangelische. Landeskirche Württemberg), Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden) und Generalvikar Dr. Clemens Stroppel (Diözese Rottenburg-Stuttgart) (Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg)
v.l.n.r.: Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg), Staatsministerin Theresa Schopper, Landesbischof Dr. Frank Otfried July (Evangelische. Landeskirche Württemberg), Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden) und Generalvikar Dr. Clemens Stroppel (Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Bischöfe der beiden großen Konfessionen zum traditionellen Jahresgespräch empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens stand ein Austausch über Corona und die Folgen für die Gesellschaft und die Kirche.

Im Rahmen des traditionellen Jahresgesprächs empfing Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Abend (6. Juli 2020) die Bischöfe der beiden großen Konfessionen in der Villa Reitzenstein in Stuttgart. Mit Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg), Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden), Landesbischof Dr. Frank Otfried July (Evangelische. Landeskirche Württemberg) sowie Generalvikar Dr. Clemens Stroppel (Diözese Rottenburg-Stuttgart), der Bischof Dr. Gebhard Fürst vertrat, tauschte sich der Ministerpräsident über Corona und die Folgen für die Gesellschaft und die Kirche aus.

Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist durch Corona einerseits gefährdet, andererseits aber auch neu gestärkt worden.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann

„Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist durch Corona einerseits gefährdet, andererseits aber auch neu gestärkt worden“, so Kretschmann. „Die Corona-Pandemie offenbarte Schwächen unseres wirtschaftlichen und sozialen Gefüges. Gleichzeitig belebte sie alte Tugenden, wie die Aufmerksamkeit füreinander, die Hilfsbereitschaft untereinander und die Rücksicht aufeinander. Unter den Menschen sind Fürsorge, Geduld und Verständnis gewachsen.“ Es gelte nun, diese positiven Entwicklungen gemeinsam zu stärken. Darüber hinaus dürfe die wirtschaftliche Wiederbelebung nicht zu Lasten des Klimaschutzes gehen und müsse nachhaltig und sozial gestaltet werden. Der stetige Austausch mit den Kirchen sei dem Ministerpräsidenten dabei ein sehr großes Anliegen.

Auch für die Kirchen sei diese Zeit enorm schwierig und werde möglicherweise nicht spurlos an ihnen vorübergehen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann dankte den Bischöfen für ihr großes Verständnis und die Bereitschaft, die Maßnahmen, die die Corona-Pandemie erfordert, mitzutragen. Darüber hinaus bedankte er sich für ihre wertvollen Anregungen und die tatkräftige Unterstützung.

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