Gesundheit

Klinikneubau am ZfP Emmendingen eröffnet

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Porträt Manne Lucha (Foto: © dpa)

Der für Gesundheit zuständige Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat an der offiziellen Eröffnung des Klinikneubaus für Alterspsychiatrie und Psychotherapie am Zentrum für Psychiatrie (ZfP) in Emmendingen teilgenommen. „Die Zentren für Psychiatrie sind eine wichtige Säule der medizinischen Versorgung im Land”, sagte Lucha.

„In Zeiten, in denen durch den demografischen Wandel immer mehr ältere Menschen unter seelischen Erkrankungen leiden, müssen wir sicherstellen, dass für deren Behandlung eine angemessene Infrastruktur vorhanden ist. Mit dem neuen Klinikgebäude für Alterspsychiatrie und Psychotherapie kann das ZfP Emmendingen auch in Zukunft eine moderne, qualitativ hochwertige und leistungsstarke medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherstellen“, so der Minister. Das neue Gebäude entspräche nicht nur heutigen technischen und hygienischen Anforderungen, sondern führe auch zu einer deutlichen Verbesserung der medizinischen und betrieblichen Abläufe und der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Lucha wies darauf hin, dass das Land den Neubau mit rund 17,5 Millionen Euro gefördert hat.

Zentren für Psychiatrie sollen Entscheidungswege verkürzen

In einer Rede erinnerte Minister Lucha an das vor 20 Jahren in Kraft getretene Gesetz zur Errichtung der Zentren für Psychiatrie, durch das die bis dato bestehenden Psychiatrischen Landeskrankenhäuser aufgelöst und durch damals neun Zentren für Psychiatrie ersetzt wurden. Ziel des Gesetzes, mit dem die psychiatrischen Krankenhäuser zu Anstalten des öffentlichen Rechts wurden, war es, Entscheidungswege zu verkürzen und größere Spielräume für medizinische und betriebswirtschaftliche Optimierung zu schaffen. Dazu wurde die Entscheidungskompetenz an den Ort der Aufgabenerfüllung verlagert.

„Das Bedeutende damals war: Der Paradigmenwechsel entstand erst einmal im Kopf. Psychisch kranken und behinderten Menschen Respekt und Wertschätzung entgegen zu bringen und sie nicht auf ihre Erkrankung zu reduzieren, war das oberste Gebot. Dabei wurde klar, dass nicht Abschottung, sondern Teilhabe am gesellschaftlichen Leben notwendiger Bestandteil von Genesung und Behauptung war. Damals öffneten sich die Kliniken nach außen, sie wurden nach und nach transparenter. Die Stationen und Angebote waren nun überprüfbar. Gleichzeitig wurde und wird Versorgung dort geleistet, wo sie notwendig und hilfreich ist. Dort, wo die Menschen leben, und nicht hinter verschlossenen hohen Mauern“, so der Minister.

Die vor 20 Jahren eingeleitete Reform hat in Deutschland Maßstäbe gesetzt

Es sei ein langer und schwieriger Weg gewesen, das verkrustete System der alten Anstaltspsychiatrie zu reformieren und sie gemeindepsychiatrisch umzukrempeln. Die Anstrengungen hätten sich jedoch gelohnt. „Die vor mehr als 20 Jahren eingeleiteten Reformen zeichnen heute sowohl die Versorgungslandschaft im Ganzen, aber auch die Qualität und das Selbstverständnis der heutigen Zentren für Psychiatrie aus. In Baden-Württemberg haben wir den Menschen zugewandte Zentren für Psychiatrie, funktionierende gemeindepsychiatrische Verbünde und ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz, das in Deutschland Maßstäbe gesetzt hat“, sagte Lucha abschließend.

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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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