Wettbewerb Elevator Pitch BW

Geschäftsidee Idana gewinnt Elevator Pitch in Freiburg

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Wettbewerb Elevator Pitch in Freiburg

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch im Historischen Kaufhaus in Freiburg die Fachjury und rund 100 Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. 

„Baden-Württembergs ist ein Gründerland. Hier gibt es hervorragende Innovationsbedingungen und eine junge und vielseitige Gründerszene. Damit unser Land weiterhin wettbewerbsfähig bleibt, brauchen wir innovative und nachhaltige Gründungen. Mit dem Elevator Pitch unterstützen wir junge Unternehmen, damit sie sich möglichst erfolgreich und dauerhaft auf dem Markt etablieren und neue Arbeitsplätze im Land schaffen“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Elevator Pitch BW Regional Cups in Freiburg.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch im Historischen Kaufhaus in Freiburg die Fachjury und rund 100 Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Freiburg“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen der „Freiburger Gründertage“ gemeinsam mit der IHK Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer Freiburg, der Universität Freiburg, der Wirtschaftsförderung Region Freiburg, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und der Volksbank Freiburg eG organisiert. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Den ersten Preis und damit 500 Euro hat die Geschäftsidee Idana (Tomes GmbH) aus Freiburg gewonnen und darf somit beim Landesfinale im Juni 2017 auftreten. Das Team von Idana digitalisiert die Erfassung von Anamnesedaten. Mit Idana können Patienten vor ihrem Arztbesuch einen Fragebogen über ihre derzeitigen Beschwerden sowie relevante Hintergrundinformationen beantworten. Der Arzt kann auf die aufbereiteten Daten digital zugreifen und hat dadurch mehr Zeit für das persönliche Gespräch. Seit September 2016 arbeitet das durch ein EXIST-Gründerstipendium geförderte Team an einer entsprechenden Softwarelösung und plant die erste Veröffentlichung für ausgewählte Fachrichtungen  Anfang 2017. Das Team besteht aus Dr. Lucas Spohn, Jerome Meinke, Lilian Rettegi und Johanna Klinge.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftidee Julie Soléy GmbH i.G. aus Mannheim. Julia Englert, Carsten Conrad, Daniel Szkutnik und Patrick Rössler möchten „Sonnenschutz, so angenehm wie Duschen“ anbieten. Das Gründerteam hat eine Duschkabine für das automatisierte Auftragen von Sonnencreme entwickelt. Die Kabinen sollen in Luxushotels und auf Kreuzfahrtschiffen zum Einsatz kommen und den Nutzern einen nahtlosen Rundum-Sonnenschutz und eine komfortable Hautpflege innerhalb von sieben bis zehn Sekunden ermöglichen. Neben dem Verkauf der Dusche möchte das Team zukünftig auch die zum System passenden Kapseln mit unterschiedlichen Sonnenschutz-Präparaten anbieten.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee Jickilearning aus Freiburg. Jicki hat verschiedene Audiosprachkurse auf der Grundlage der Superlearning-Methode entwickelt und vertreibt diese im eigenen Onlineshop. Jicki bezeichnet seine Kurse als „Sprachdusche“ und lässt seine Kunden in die neue Sprache eintauchen. Wissenschaftliche Untersuchungen attestieren der eingesetzten Methode überdurchschnittliche Erfolge. Der Onlineshop ist seit einem Jahr am Markt und soll perspektivisch zu einer Lernplattform ausgebaut werden. Das Team besteht aus Helge Straube, Christian Maier-Straube und Sybille Straub.

Insgesamt waren folgende Bewerber beim Regional Cup die Jury angetreten:

  • MoneyTramper-DieMitfahrAPP
  • Idana (Tomes GmbH)
  • lrx GmbH / IdealDoku
  • under-cover
  • Plakatkarte
  • Loma – Der digitale Stammkunde
  • Findeck – Freiburg in Deiner Tasche
  • Firma Dipl.-Inform. Sufian Abu-Rab (Playmobox)
  • Julie Soléy GmbH i. GR.
  • Jickilearning

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Präsentation (Rhetorik/ Persönlichkeit, Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen) und Geschäftsmodell (Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

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