Europäische Union

Hoffmeister-Kraut zur Aktualisierung der EU-Industriestrategie

Berechne Lesezeit
  • Teilen
EU-Fahnen wehen vor der EU-Kommission in Brüssel.

Aus Sicht von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut ist es richtig und wichtig, dass die Europäische Kommission die EU-Industriestrategie angesichts der Erfahrungen in der Corona-Pandemie aktualisiert.

Anlässlich der Aktualisierung der im März 2020 veröffentlichten EU-Industriestrategie sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 5. Mai: „Es ist richtig und wichtig, dass die Europäische Kommission die EU-Industriestrategie angesichts der Erfahrungen in der Corona-Pandemie aktualisiert. „Die Industrie liefert einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand in Baden-Württemberg und der Europäischen Union (EU). Wirtschaftspolitische Ansätze müssen daher bei geänderten Rahmenbedingungen schnell angepasst werden. Positiv bewerte ich insbesondere, dass die EU mit dieser Strategie auch den industriellen Mittelstand im Blick hat, dessen Wettbewerbsfähigkeit für Baden-Württemberg besonders wichtig ist.“

Innovationen zentral bei Bewältigung klimapolitischer Herausforderungen

„Die Beschleunigung des digitalen Transformationsprozesses und der zusätzliche Druck durch ambitionierte Klimaziele dürfen nicht dazu führen, dass uns andere Weltregionen abhängen. Unternehmen aus dem Südwesten sind bei Zukunftsthemen wie der Energie- und Ressourceneffizienz oder der klimaneutralen Produktion Innovationstreiber. Diese Entwicklung muss Europa durch die richtigen Maßnahmen unterstützen.“ Gerade bei der Transformation von Forschungsergebnissen in marktreife Produkte sieht die Ministerin Potentiale: „Innovationen und neue Technologien werden eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der klimapolitischen Herausforderungen spielen“, so die Wirtschaftsministerin weiter. Baden-Württemberg ist mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 5,6 Prozent eine der führenden Innovationsregionen in Europa.

Strategische Autonomie Europas im Fokus

Die Aktualisierung der Industriestrategie rückt auch die strategische Autonomie Europas stärker in den Fokus. Mit Blick auf in der Pandemie aufgetretene Probleme bei Lieferketten betonte die Wirtschaftsministerin: „Lieferketten, vor allem bei strategischen Produkten, müssen auch in schwierigen Situationen sicher sein. Um das zu erreichen, bedarf es auf EU-Ebene gebündelter und abgestimmter Anstrengungen.“ Gerade der europäische Binnenmarkt sei ein Eckpfeiler für den Erfolg der baden-württembergischen Unternehmen: „Auch in schwierigen Zeiten muss das Funktionieren des Binnenmarkts gewährleistet werden. Internationale Abhängigkeiten oder Lieferkettenprobleme treffen kleinere Firmen besonders stark. Es ist daher erfreulich, dass die EU diesen Aspekt aufgreift“, so die Ministerin weiter.

Europäische Kommission: Europäische Industriestrategie

Weitere Meldungen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrats-EU-Ausschusses gewählt

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Beratung Landwirtschaft
Landwirtschaft

Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ wird fortgeführt

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert