Landwirtschaft

Höhere Förderung für Klimaberatung

Mit einem erhöhten Fördersatz von 95 Prozent stärkt das Land die Klimaberatung für landwirtschaftliche Betriebe. Neben dem Klimaschutz geht es dabei um Anpassungsmöglichkeiten der tierischen und pflanzlichen Produktion an den Klimawandel.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Beratung Landwirtschaft
Symbolbild

Wer wissen möchte, wie die Klimabilanz seines Betriebs aussieht und wer sich zu den Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung qualifiziert beraten lassen möchte, kann bei einer zugelassenen Beratungsorganisation das Beratungsmodul mit der Nummer 274 buchen und so eine geförderte einzelbetriebliche Beratung in Anspruch nehmen.

Finanziert wird die Modulberatung „Beratung.Zukunft.Land.“ mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie mit Mitteln des Bundes und des Landes Baden-Württemberg aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes.

Speziell für die Klimaberatung wird der Fördersatz von bisher 85 auf künftig 95 Prozent der Nettokosten erhöht. Der höhere Fördersatz gilt für Beratungsverträge zum Modul 274 „Klimaschutz und Klimawandelanpassung“, die ab dem 1. September 2025 abgeschlossen werden.

Was beinhaltet eine solche geförderte Klimaberatung?

Zunächst wird die betriebliche Ausgangssituation erfasst. Darauf aufbauend werden betriebsindividuelle Maßnahmen zum Klimaschutz entwickelt, begleitet und evaluiert. Humuserhalt und eine nachhaltige Kohlenstoffbindung spielen dabei eine zentrale Rolle.

Außer um den Klimaschutz geht es bei der Beratung um die kurz-, mittel- und langfristigen Anpassungsmöglichkeiten der tierischen und pflanzlichen Produktion an den Klimawandel. Auch dafür werden betriebsindividuelle Maßnahmen gemeinsam entwickelt.

Die Erstellung einer Klimabilanz durch die Beratungskraft ist ebenso möglich wie die Erarbeitung von Anpassungsstrategien für mögliche Extremwetterereignisse

Beratungsorganisationen für Klimaberatung

In Baden-Württemberg sind folgende neun Beratungsorganisationen für die geförderte Klimaberatung zugelassen:

Die Kontaktdaten aller zugelassenen Beratungsorganisationen, die Namen der Beratungskräfte, die eine Klimaberatung durchführen, die geltenden Stundenhonorarsätze und weitere Informationen zu „Beratung.Zukunft.Land.“ sind online veröffentlicht.

Weitere Meldungen

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Schiene

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Freilichtspiele auf einer Treppe
Kunst und Kultur

Land stärkt Festspiele mit zusätzlich 320.000 Euro

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Schienenverkehr

Verbesserungen für Fahrgäste dringend notwendig

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Schmeck den Süden
Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt

Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Solarpark Kuchen
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Boom setzt sich auch 2025 fort

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt