Ländlicher Raum

Hauk besucht Dorfgasthof zum Löwen in Braunsbach

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Flyer, die Fotos der Flutkatastrophe in Braunsbach zeigen, stehen im Gasthof Zum Löwen in Braunsbach auf der Theke. (Bild: dpa)

Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, hat den Gasthof zum Löwen in Braunsbach besucht.

„Es ist bewundernswert, mit welchem Elan die Familie Philipp trotz allen Widrigkeiten Ihrem Gasthof zum Löwen zu seinem neuen Glanz verholfen hat. Die von Ihnen geschaffene Mischung aus traditionellen und modernen Elementen ist für mich ebenso überzeugend, wie das ergänzende Miteinander von Gasthof, Hotel und Metzgerei. Das hochwertige, auf hohenlohischen Weiden erzeugte Fleisch, das sich sowohl in der Metzgerei als auch im Gasthof einer großen Beliebtheit erfreut, ist auch für die Landwirte der Region ein positives Signal“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, in Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall anlässlich einer Ortsbegehung in der von den Unwetterereignissen 2016 besonders stark betroffenen Gemeinde.

Die junge Familie Philipp hatte damals gerade begonnen, den seit Langem in Familienbesitz befindlichen Gasthof mit Mitteln aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zu sanieren, als am 29. Mai 2016 eine gewaltige Schlammlawine weite Teile von Braunsbach verwüstete. Auch der Gasthof war stark davon betroffen, doch Familie Phillip nutzte die daraufhin im ELR angebotene Förderung und begann erneut mit der Sanierung und Modernisierung. „Es ist toll zu sehen, dass der Generationswechsel eben nicht immer nur ein Problem sein muss, sondern auch viele Chancen für die Zukunft mit sich bringt“, sagte Peter Hauk.

Um möglichst vielen gastronomischen Betrieben im Ländlichen Raum den Schritt in die Zukunft zu ermöglichen, werden derzeit im ELR in der Sonderlinie Dorfgasthäuser/Grundversorgung verstärkt Investitionsmaßnahmen im Bereich Gastronomie und Grundversorgung gefördert. Über einen Zeitraum von zwei Jahren stehen dafür circa 20 Millionen Euro bereit. „In ein paar Jahren hat die Sonderlinie hoffentlich dazu beigetragen, dass viele weitere Betriebe ihren Gästen ein solch ansprechendes Angebot machen können und damit auch die Grundversorgung im Ländlichen Raum sichern“, so der Minister abschließend.

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