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Grünes Licht für Drogenkonsumraum in Karlsruhe

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Saubere Utensilien für den Konsum von Drogen liegen in einem Drogenkonsumraum bereit.

Sozialminister Manne Lucha begrüßt die Entscheidung der CDU-Landtagsfraktion, kein Veto gegen den von der Stadt Karlsruhe geplanten landesweit ersten Drogenkonsumraum einzulegen. Wichtige Ziele der geplanten Anlaufstelle für Drogenabhängige sind Überlebenshilfe, Gesundheits- und Infektionsprophylaxe.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha begrüßt die Entscheidung der CDU-Landtagsfraktion, kein Veto gegen den von der Stadt Karlsruhe geplanten landesweit ersten Drogenkonsumraum einzulegen. „Damit können wir die entsprechende Landesverordnung nun zügig fertigstellen und dem Kabinett zuleiten.“

Lucha verwies darauf, dass sein Haus bereits im November 2017 einen entsprechenden Verordnungsentwurf ausgearbeitet und in die regierungsinterne Abstimmung gegeben habe. „Die Einrichtung eines Drogenkonsumraums wird das Hilfeangebot für schwer suchtkranke Menschen erheblich verbessern. Ich freue mich, dass die CDU-Fraktion das jetzt auch so sieht“, sagte Lucha.

Langfristiges Ziel ist Ausstieg aus der Sucht

Wichtige Ziele der geplanten Anlaufstelle für Drogenabhängige seien Überlebenshilfe, Gesundheits- und Infektionsprophylaxe. Außerdem würden schwerst abhängige Drogenkonsumenten vor lebensbedrohlichen Überdosierungen bewahrt, da im Drogenkonsumraum auch medizinisch geschultes Personal anwesend sei. „Ebenso wichtig ist es aber, dass wir parallel entsprechende Beratungsangebote vorhalten und bisher nicht erreichte Drogenabhängige niedrigschwellig an das Hilfesystem anbinden. Langfristiges Ziel ist immer der Ausstieg aus der Sucht“, so der Minister.

Der Karlsruher Gemeinderat hatte sich im Frühjahr einstimmig für das Einrichten eines Drogenkonsumraums ausgesprochen. Lucha hat, ebenso wie die grüne Landtagsfraktion, das Karlsruher Vorhaben von Anfang an unterstützt. „Nachdem nun auch die CDU-Abgeordneten grünes Licht gegeben haben, gehe ich davon aus, dass der Drogenkonsumraum wie vorgesehen Anfang des kommenden Jahres starten kann“, so Lucha abschließend.

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