Gründungswettbewerb

Gründungsfreundliche Kommunen bei Landesfinale ausgezeichnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)

Beim Finale des Landeswettbewerbs „Start-up BW Local“ konnten sich Künzelsau, Reutlingen und die Region Ostwürttemberg durchsetzen.

Das Finale des Landeswettbewerbs „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ fand am 3. Dezember virtuell statt. Die Erstplatzierten Künzelsau in der Kategorie Gemeinde, Reutlingen in der Kategorie Stadt und die Region Ostwürttemberg in der Kategorie interkommunale Projekte überzeugten die Jury und das Fachpublikum am meisten von ihren Konzepten zur Gründungsfreundlichkeit. „Alle von uns ausgezeichneten Kommunen zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie eine wirksame und kreative Gründungsunterstützung auf kommunaler Ebene aussehen kann“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die per Videobotschaft gratulierte.

„Auch in der Krise haben Sie weiter an Konzepten und Ideen gearbeitet, die Ihren Wirtschaftsstandort fit für die Zukunft machen und die Erfolgsaussichten von Gründungen signifikant steigern. Hierfür möchte ich mich – im Namen der Gründerinnen und Gründer – herzlich bei Ihnen bedanken. Ihr Engagement ist wichtig, um Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas zu machen“, sagte die Ministerin. „Ich bin mir sicher, dass wir heute viele Anregungen mitnehmen, um Gründungsunterstützung noch erfolgreicher zu machen“, so Hoffmeister-Kraut weiter. „Die neun Finalisten haben vielversprechende Projekte präsentiert, die wir gerne in der weiteren Umsetzung unterstützen. Wir brauchen Kommunen, die Gründungswillige aktiv unterstützen und die in den regionalen Start-up Ökosystemen eine aktive Rolle spielen.“

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Kategorie Gemeinde

  • Den ersten Preis und 10.000 Euro hat die Gemeinde Künzelsau gewonnen.
  • Der zweite Platz und 7.500 Euro ging an die Gemeinde Bad Saulgau.
  • Platz drei und 5.000 Euro sicherte sich die Gemeinde Magstadt.

Kategorie Stadt

  • Den ersten Preis und 10.000 Euro hat die Stadt Reutlingen gewonnen.
  • Der zweite Platz und 7.500 Euro ging an die Stadt Albstadt.
  • Platz drei und 5.000 Euro sicherte sich die Stadt Mannheim.

Interkommunale Projekte

  • Den ersten Preis und 10.000 Euro hat die Region Ostwürttemberg gewonnen.
  • Der zweite Platz und 7.500 Euro ging an den Verbund der Städte Esslingen, Filderstadt, Kirchheim(Teck) und Nürtingen.
  • Platz drei und 5.000 Euro sicherte sich der Landkreis Böblingen.

Die Kommunen präsentierten ihre Wettbewerbsbeiträge virtuell vor einer Jury aus gründungserfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern und vor einem Fachpublikum. Die vorgestellten Konzepte wurden von folgenden Jury-Mitgliedern unter Einbeziehung des Fachpublikums per Online-Voting bewertet:

Der Landeswettbewerb „Start-up BW Local“

„Start-up BW Local“ ist ein Landeswettbewerb des Wirtschaftsministeriums Ba-den-Württemberg. Er fördert Gemeinden, Städte und Landkreise bei der konzeptionellen Erstellung gründungsfreundlicher Strukturen vor Ort. Gründerinnen und Gründer bewerten im Anschluss die Konzepte und zeichnen die überzeugendsten Teilnehmer mit dem Label „Gründungfreundliche Kommune“ aus. Seit dem Start des Formats sind neben einer Community der Gründungsunterstützer auch unbürokratische Strukturen entstanden, von denen Gründer profitieren.

Der Wettbewerb wird gemeinsam getragen vom Wirtschaftsministerium und von den baden-württembergischen kommunalen Spitzenverbänden Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag sowie vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT).

Mit dem Konzept des Landeswettbewerbs hat das Wirtschaftsministerium eine europaweit einzigartige Infrastruktur geschaffen, welche das Engagement der Wirtschaftsförderungen fördert, sichtbar macht und würdigt, so die Einschätzung der Europäischen Kommission, die den Landeswettbewerb auf die Shortlist des diesjährigen Europäischen Unternehmensförderpreises setzte. Damit gilt der Wettbewerbsansatz bereits heute als europäisches „Best Practice“.

Landeswettbewerb „Start-up BW Local“

YouTube-Kanal von Start-up BW: Livestream der Preisverleihung

Weitere Meldungen

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro