Gleichstellung

Frauen in der Wissenschaft fördern

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Studierende sitzen in der Universität bei der Erstsemester-Begrüßung in einem Hörsaal.

Mit dem Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm stärkt das Land die Perspektiven von Frauen in der Wissenschaft. Zehn weitere Wissenschaftlerinnen werden ab Sommer 2020 von dem Programm profitieren. Ziel ist es, die Anzahl von Professorinnen im Land zu erhöhen.

Noch immer gibt es im Land zu wenig Professorinnen. Mit dem Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm fördert das Wissenschaftsministerium die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft. Es hat das Ziel, die Anzahl von Professorinnen im Land zu erhöhen. Zehn weiteren Wissenschaftlerinnen wird von Sommer 2020 an die Beschäftigung an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm ermöglicht. Eine Wissenschaftlerin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird assoziiert.

Perspektiven von Frauen in der Wissenschaft stärken

„Die Verbesserung der Perspektiven von Frauen in der Wissenschaft ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Das Margarete von Wrangell-Habilitations-Programm ist ein wirkungsvolles Förderinstrument, das Frauen eine materielle Basis bietet, sich auf dem Weg zur Professur weiter zu qualifizieren. Mit dem Programm eröffnen wir hervorragend qualifizierten Frauen beste Karriereaussichten in Wissenschaft und Forschung“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Die Wissenschaftlerinnen durchliefen ein strenges Auswahlverfahren. Von den 42 Bewerberinnen konnte sich etwa ein Viertel erfolgreich durchsetzen. Folgende Stipendiatinnen überzeugten die Jury durch ihre hervorragenden Forschungskonzepte:

  • Dr. Montaha Anjass (Anorganische Chemie), Universität Ulm
  • Dr. Christina Artemenko (Psychologie), Universität Tübingen
  • Dr. Tanja Blascheck (Informatik), Universität Stuttgart
  • Dr. Katharina Ernst (Pharmakologie und Toxikologie), Universität Ulm
  • Dr. Melanie Fischer (Psychologie), Universität Heidelberg
  • Dr. Carola Fricke (Humangeographie, Raumplanung), Universität Freiburg
  • Dr. Linnea Hesse (Botanik und Bionik), Universität Freiburg
  • Dr. Antje Missbach (Kultur- und Sozialanthropologie/Ethnologie), Universität Freiburg
  • Dr. Jana Riegger (Experimentelle Orthopädie), Universität Ulm
  • Dr. Claudia Totzeck (Mathematik), Universität Mannheim

Unter den Bewerberinnen konnte sich Dr. Stefanie Köb von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg assoziieren. Als Beamtin erhält sie zwar keine finanzielle Förderung durch das Programm, kann aber an den angebotenen Veranstaltungen teilnehmen.

Das Habilitationsprogramm

Im Programm erhalten die Wrangell-Wissenschaftlerinnen auch Gelegenheit, Verantwortung in Lehre und innerhalb der Fakultät zu übernehmen. Sie sind mit vier Semesterwochenstunden in die Lehre eingebunden und sind befugt, Doktorandinnen und Doktoranden zur Promotion zu führen. Zudem können sie in speziell für sie zugeschnittenen Trainings Kompetenzen für ihre Zukunft als Professorin erwerben.

Das Programm bietet eine verlässliche Forschungsperspektive in der Regel für bis zu fünf Jahre: Drei Jahre werden durch das Wissenschaftsministerium und den Europäischen Sozialfonds (ESF) getragen, zwei weitere Jahre trägt die jeweilige Hochschule. Für Habilitandinnen im medizinisch-klinischen Bereich mit Facharztvoraussetzung beträgt die Förderdauer sechs Jahre: Vier Jahre durch das Wissenschaftsministerium und den ESF und zwei Jahre durch die jeweilige Hochschule. Das Programm wird im Umfang von jährlich rund zwei Millionen Euro je hälftig aus Landesmitteln und Mitteln des ESF finanziert.

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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