Vermögen und Bau

Eröffnung des restaurierten Eingangspavillons in der Wilhelma

Der restaurierte Eingangspavillon der Wilhelma ist wieder eröffnet. Das Kulturdenkmal wurde instand gesetzt und wird künftig als Servicezentrum genutzt.

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Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat am 30. April 2026 den restaurierten Eingangspavillon der Wilhelma wiedereröffnet. Der ehemalige Aussichts- und heutige Eingangspavillon ist ein besonderes Kulturdenkmal.

Historische Architektur in der Wilhelma

Staatssekretärin Gisela Splett sagte: „Im restaurierten Eingangspavillon der Wilhelma wird Geschichte lebendig. Der Pavillon ist ein wahres Schmuckstück und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dieses schöne Projekt zeigt, dass wir unsere historischen Gebäude dauerhaft bewahren.“

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin ergänzte: „Alleine die Vielfalt von 1.200 Tier- und 8.500 Pflanzenarten macht die Wilhelma schon zu einem ganz besonderen Ort. In Kombination mit der denkmalgeschützten Parkanlage und historischen Architektur sind wir weltweit einzigartig. Ich freue mich daher sehr, dass unser Eingangspavillon wieder in seinem alten Glanz erstrahlt und unsere Besucherinnen und Besucher erstmals auch sein Inneres bewundern können.“

Pavillon aus dem 19. Jahrhundert

Der Eingangspavillon befindet sich direkt am Haupteingang der Wilhelma an der Neckartalstraße bei der Stadtbahn-Haltestelle „Wilhelma“. Der achteckige Pavillon wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Er ist eines der frühesten Beispiele von Eisenkonstruktionen in der (Garten-)Architektur Europas. Er besteht aus Natursteinmauerwerk und einer gusseisernen Vordachkonstruktion.

Aufwendige Sanierung und Restaurierung

Bei der aufwendigen Sanierung und Restaurierung musste beispielsweise die komplette Gusseisenkonstruktion abgebaut, in der Werkstatt instandgesetzt, neu beschichtet und wieder aufgebaut werden. Die Kupferdeckung wurde ebenfalls erneuert und wieder eingebaut. Die Wandmalereien im Innen- und Außenbereich sowie der Sandstein wurden gereinigt, konserviert und restauriert. Ebenso das obere Fensterband. Der Natursteinbelag wurde teilweise neu gemacht. Der Bodenbelag im Innenraum wurde neu eingebaut, die Fenster und die Tür erneuert. Der Pavillon bekam zudem eine neue Heiz- und Lüftungstechnik.

Künftig wird die Wilhelma den Eingangspavillon als Servicezentrum für die Besucherinnen und Besucher nutzen. Hier sollen in Zukunft verschiedene Angebote, wie zum Beispiel Kindergeburtstage, Exklusivführungen oder Tierbegegnungen buchbar sein.

Das Land hat rund 5 Millionen Euro in die Sanierung und Restaurierung investiert. Der Bund hat hiervon 900.000 Euro durch eine Zuwendung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien übernommen. Zuständig für das Projekt: Vermögen und Bau Stuttgart.

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