Ernährung

Ernährungsbildung und -information aus einer Hand

Das Ernährungszentrum „Forum ernähren, bewegen, bilden“ vereint seit 15 Jahren Ernährung, Bewegung und Bildung miteinander.

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Kisten mit Gemüse und Obst.
Symbolbild

„Die Ernährungszentren Baden-Württemberg sind ein Erfolgsmodell. Als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Erzeugern und Verbraucherschaft bündeln und vermitteln sie Wissen direkt vor Ort. Das ,Forum ernähren, bewegen, bilden‘ verknüpft Theorie und Praxis auf besondere Weise“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, in Breisach am Rhein im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald anlässlich des 15-jährigen Bestehens des „Forums ernähren, bewegen, bilden“ (Forum ebb). Den Rahmen des Jubiläums bildet ein Nachhaltigkeitsmarkt für Verbraucherinnen und Verbraucher, begleitet von Vorträgen und Aktionen in der Schulungsküche.

Das „Forum ernähren, bewegen, bilden“ ist in seiner Form einzigartig unter den fünf Ernährungszentren des Landes. Für Verbraucherinnen und Verbraucher, sowie für Lehrkräfte und Multiplikatoren führt das Forum zahlreiche Bildungsangebote durch. Den Schwerpunkt legt das Forum ebb auf Ernährung und Bewegung. Das zeigt auch ein Bildungspfad, der am Samstag offiziell eröffnet wurde. „In Zeiten, in denen Blogs und Social-Media-Plattformen eine Vielzahl von Ernährungstipps und -informationen bereitstellen, suchen Verbraucherinnen und Verbraucher mehr denn je Orientierung und verlässliche Informationen rund um die Ernährung. Hier sind die Ernährungszentren vor Ort vertrauenswürdige und zuverlässige Ansprechpartner“, sagte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Die Ernährungszentren schaffen durch das Bündeln verschiedener Aktivitäten eine Plattform für Kooperationen und Partnerschaften mit lokalen Akteuren aus der Land- und Ernährungswirtschaft, dem Lebensmittelhandwerk sowie aus Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Die daraus resultierenden Synergien stärken wiederum die jeweilige Region.

Lebensmittelqualität und Ernährungsbildung fördern

Heutzutage werden Ernährungskompetenzen immer seltener zuhause vermittelt. „Mit frühzeitiger Ernährungsbildung bei Kindern und Jugendlichen fördern wir ein größeres Bewusstsein für Qualität und Herkunft der Lebensmittel sowie für eine genussvolle und ausgewogene Ernährung. Die Ernährungszentren mit ihrem vielfältigen Angebot haben sich in den letzten 20 Jahren als kompetente Partner für die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen etabliert“, betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz. Sie vermitteln Alltagskompetenzen rund um Essen und Trinken durch zielgruppengerechte und praxisnahe Angebote. Dazu gehören Workshops, Betriebsbesichtigungen, Ausstellungen und interaktive Mitmach-Aktionen von der Kita bis ins hohe Alter.

Ernährungsbildung spielt in Baden-Württemberg seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Der erste Leitsatz der Ernährungsstrategie Baden-Württemberg stellt heraus, Ernährungswissen für alle weiterzugeben sowie die Ernährungsinformation und -bildung landesweit zu stärken. „Damit untermauern wir die große Bedeutung, die wir der Ernährungsbildung beimessen. Mit unserer Dachmarke ,Das ganze Land zu Tisch. Gute Ernährung für Baden-Württemberg‘ geben wir diesem Anliegen eine noch bessere Sichtbarkeit und wollen möglichst viele, insbesondere junge Menschen, mit Informationen über gesunde und ausgewogene Ernährung erreichen“, sagte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Ernährungszentren in Baden-Württemberg

Die Ernährungszentren wurden 1996 von der damaligen Landesregierung initiiert. 1997 nahmen sie in Ludwigsburg, Karlsruhe, Offenburg und Bad Waldsee ihre Arbeit auf. Ziel der Ernährungszentren ist seitdem, über Lebensmittel von der Erzeugung bis zum Verbrauch zu informieren und die praktischen Kompetenzen der Bevölkerung zu stärken. 2010 wurde in Breisach im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zusätzlich das „Forum ernähren, bewegen, bilden“ mit dem Schwerpunkt auf Ernährung und Bewegung eingerichtet.

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