Sicherheit

Ereignisse in Magdeburg und Sicherheitslage im Land

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl zeigen sich erschüttert angesichts des Anschlags in Magdeburg. Die Polizei wird im Land weiterhin eine hohe Präsenz auf Weihnachtsmärkten zeigen.

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Schatten Anteilnehmender sind am Portal des Magdeburger Doms zu sehen. Davor liegen Kränze, Blumen und Kerzen.
Das schreckliche Ereignis in Magdeburg erschüttert uns zutiefst – gerade in der Adventszeit, die eigentlich von Frieden, Besinnung und Gemeinschaft geprägt sein sollte. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die von diesem Anschlag betroffen sind.
Baden-Württemberg steht in dieser schweren Zeit fest an der Seite der Menschen in Sachsen-Anhalt. Mein Dank gilt den Einsatzkräften vor Ort.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl sagt zu den Ereignissen in Magdeburg und zur Sicherheitslage im Land:

„Es sind grausame Bilder, die uns aus Magdeburg erreicht haben. Für viele Menschen war es der erste Abend nach der letzten Arbeitswoche vor Weihnachten und sie wurden jäh und auf grausame Weise aus der Weihnachtsstimmung gerissen. Wir sind in Gedanken bei den Toten und Verletzten, ihren Angehörigen, ihren Familien und Freunden. Wir unterstützen aus Baden-Württemberg kräftig vor Ort. Deshalb wurden heute Vormittag um 10.00 Uhr unter anderem zwei Einsatzzüge der Polizei mit insgesamt knapp 80 Kolleginnen und Kollegen nach Magdeburg entsandt. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den Einsatzkräften vor Ort, den vielen Polizisten, Rettungs- und Hilfskräften, die in diesen Stunden Großes leisten.

Die Wochen und Tage vor Weihnachten sind eine besondere Zeit. Dazu gehören auch Weihnachtsmarktbesuche. Damit diese friedlich und sicher ablaufen, tun wir in Baden-Württemberg bereits alles, um die Besucherinnen und Besucher zu schützen. Nach der Tat von Magdeburg haben unsere Sicherheitsbehörden die Sicherheitslage bei uns im Land noch einmal im Lichte der Ereignisse und Erkenntnisse bewertet. Aktuell liegen keine Erkenntnisse oder Hinweise vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung für Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg ableiten lässt. Die Polizei Baden-Württemberg wird weiterhin eine hohe Präsenz auf Weihnachtsmärkten zeigen und diese bei Bedarf noch intensivieren. Alle Sicherheitskräfte sind seitens des Innenministeriums noch einmal sensibilisiert worden und sind besonders wachsam. Denn auch das zeigt uns die Tat in Magdeburg auf brutale Art und Weise: Wir leben in Zeiten, in denen wir alle grundsätzlich wachsam sein müssen. Freilich darf Angst nicht pauschal geschürt werden oder gar unseren Alltag bestimmen. Denn damit hätten die Feinde einer freien Gesellschaft ihr Ziel erreicht.“

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