Kunst und Kultur

Corona-Nothilfe für Burgfestspiele Jagsthausen

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Burgfestspiele Jagsthausen

Das Land fördert die Burgfestspiele Jagsthausen aus dem Corona-Nothilfefonds der Landesregierung mit bis zu 622.000 Euro.

Die Burgfestspiele Jagsthausen werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit bis zu 622.000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds der Landesregierung für Kunst- und Kultureinrichtungen gefördert. Die Zuwendung soll den Fortbestand der Einrichtung sichern, die durch die Pandemie in eine existenzielle wirtschaftliche Notlage geraten ist.„Es freut mich sehr, dass wir auch für dieses Jahr die Existenz der Burgfestspiele Jagsthausen mit einem erheblichen Beitrag aus dem Nothilfefonds sichern können. Sie sind eine regional und national anerkannte, herausragende kulturelle Institution mit einer einzigartigen Spielstätte. Als wichtiger Teil der Theaterfestspiellandschaft in Baden-Württemberg und etablierter Anziehungspunkt für viele Besucherinnen und Besucher liegt mir der Erhalt der Burgfestspiele am Herzen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski.

Die Burgfestspiele Jagsthausen sind nicht nur das einzige professionelle Theater im Landkreis Heilbronn, sondern bereichern als eine der traditionsreichsten Freilichtbühnen Deutschlands seit über sechzig Jahren sehr erfolgreich das Kulturleben im Städtedreieck Stuttgart, Mannheim und Würzburg. Die historische Spielstätte, die Burg des Ritters Götz von Berlichingen, ist dabei einzigartig. Bereits Johann Wolfgang von Goethe hatte dem Ritter Gottfried „Götz“ von Berlichingen 1773 ein eigenes Drama gewidmet. Mit dem Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur im Umfang von 32,5 Millionen Euro sollen Corona-bedingte existenzielle Notlagen bei Kultureinrichtungen abgewendet und ein Betrieb auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie ermöglicht werden. Die Hilfen sollen dazu beitragen, die finanzielle Situation der Kultureinrichtungen zu stabilisieren und die Durchführung eines Kulturprogramms trotz Corona-Pandemie-bedingten Einnahmeverlusten und Mehrkosten in den Jahren 2020 und 2021 zu gewährleisten.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Corona-Hilfe: Masterplan Kultur

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