Justiz

Corona-Ausgleichszahlung auch für Justiz-Referendare

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Richter im Landgericht Stuttgart

Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare erhalten eine einmalige Corona-Sonderzahlung in Höhe von 650 Euro. Damit möchte das Land deren tägliche Arbeit in der Corona-Krise anerkennen.

Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare erhalten eine einmalige Corona-Sonderzahlung in Höhe von 650 Euro. Darauf hat Justizministerin Marion Gentges hingewiesen. Für eine solche Zahlung hatte sich das Ministerium der Justiz und für Migration stark gemacht. Der Finanzausschuss des Landtags hat am heutigen Donnerstag, 10. Februar 2022, auf Vorschlag von Finanzminister Dr. Danyal Bayaz der Auszahlung des Betrags durch das Landesamt für Besoldung und Versorgung noch im Februar 2022 zugestimmt.

Mit der Corona-Sonderzahlung auch an Referendarinnen und Referendare möchte das Land deren tägliche Arbeit in der Corona-Krise anerkennen. Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges sagte dazu: „Die Corona-Pandemie hat auch die Referendarinnen und Referendare in Baden-Württemberg in ihrer Ausbildung spürbar belastet. Dies möchten wir mit der Corona-Sonderzahlung ausgleichen. Der Vorbereitungsdienst ist für sich genommen schon eine große Herausforderung. Die Referendarinnen und Referendare müssen Lernen und Arbeiten gleichzeitig unter einen Hut bringen. Der Unterricht konnte teilweise nur online stattfinden. Die Corona-Sonderzahlung soll ein Ausgleich für die zusätzliche Belastung und auch ein Zeichen der Wertschätzung für die tägliche Arbeit der Referendarinnen und Referendare in dieser krisenbelasteten Zeit sein. Darüber hinaus leisten wir mit der Corona-Sonderzahlung auch an Referendarinnen und Referendare einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung sowie Personalbindung.“

Die Sonderzahlung sollen alle Referendarinnen und Referendare erhalten, deren öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis am 1. November 2021 Bestand hatte und die in der Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 30. November 2021 an mindestens einem Tag Anspruch auf Unterhaltsbeihilfe hatten.

In Baden-Württemberg absolvieren derzeit 1.759 junge Juristinnen und Juristen ihr Rechtsreferendariat.

Corona-Sonderzahlung im öffentlichen Dienst

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder und die Gewerkschaften haben sich Ende November 2021 auf eine Corona-Sonderzahlung im öffentlichen Dienst geeinigt. Die baden-württembergische Landesregierung hat sich dazu entschieden, den Tarifabschluss zeit- und inhaltsgleich auf Besoldungsempfänger zu übertragen. Referendarinnen und Referendare wird aufgrund des heutigen Beschlusses des Finanzausschusses auf Vorschlag des Finanzministers Dr. Danyal Bayaz ebenfalls eine Corona-Sonderzahlung in Höhe von 650 Euro zur Abmilderung der zusätzlichen Belastung ausgezahlt. Die einmalige Corona-Sonderzahlung soll noch Ende Februar 2022 ausgezahlt werden, damit sie steuerfrei bleibt. Hintergrund ist, dass eine Steuerbefreiung mit Ablauf des 31. März 2022 ausläuft. Da das Gesetzgebungsverfahren voraussichtlich nicht vor diesem Datum abgeschlossen sein wird, hat der Finanzausschuss des Landtags den Weg für eine Zahlung im Vorgriff auf die spätere gesetzliche Regelung freigemacht.

Weitere Meldungen

Gruppenfoto auf Bühne: Minister Oliver Hildenbrand mit den Gründungsmitgliedern des Landesbündnis gegen Einsamkeit.
Zusammenhalt

Baden-Württemberg gründet Bündnis gegen Einsamkeit

Übergabe des neuen Dienstgebäudes der Staatsanwaltschaft Ellwangen
Justiz

Neues Dienstgebäude für die Staatsanwaltschaft Ellwangen

Zentrale Vereidigungsfeier der Polizei Baden-Württemberg in der voll besetzten Helios Arena in Villingen-Schwenningen
Polizei

Über 1.100 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn a.D. Dr. Carsten Witt und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn tritt in Ruhestand

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg a.D. Martin Gremmelspacher, und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg tritt in Ruhestand

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik