Sicherheit

Bundesinnenministerium verbietet Vereinigung „Muslim Interaktiv“

Innenminister Thomas Strobl begrüßt das vom Bund ausgesprochene Verbot der Vereinigung „Muslim Interaktiv“.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das Dienstgebäude des Innenministeriums in der Willy-Brandt-Straße 41.

Das Bundesministerium des Innern verbietet den Verein „Muslim Interaktiv“. Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl sagte am 5. November 2025 dazu: „In Deutschland gilt das Grundgesetz und nicht das Kalifat. Der Zweck des Vereins richtet sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Das Verbot des Vereins ,Muslim Interaktiv' durch Bundesinnenminister Dobrindt ist daher konsequent und richtig. Die Feinde unserer Demokratie, unserer Werte und unserer offenen Gesellschaft spüren hier zu Recht die harte Hand des Rechtsstaates. Demokratie muss auch wehrhaft sein – und mit dem heutigen Tag zeigen wir: Demokratie ist wehrhaft. Von jetzt an haben unsere Sicherheitsbehörden die Möglichkeit, jegliche Betätigung oder Unterstützung dieser Vereine vereins- und strafrechtlich zu verfolgen und können gegenüber Internetprovidern auf die Sperrung verbotener Internetinhalte hinwirken.“

In Baden-Württemberg konnten bislang keine Strukturen der Organisationen „Muslim Interaktiv“, „Generation Islam“ oder „Realität Islam“ festgestellt werden. Es muss jedoch auch in Baden-Württemberg von einer unbestimmten Anzahl an Sympathisanten ausgegangen werden.

Weitere Meldungen

Agrarministerkonferenz - Würzburg
Landwirtschaft

Herbst-Agrarministerkonferenz 2026 in Würzburg

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

Ein kleines Spielzeughaus steht auf Geldscheinen (Quelle: dpa).
Steuern

Steuerbefreiung für Scheidungsimmobilien soll kommen

4. AG Stuttgart
Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte

von links nach rechts: Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Sozialgerichts Reutlingen a. D. Martin Rother und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler
Justiz

Präsident des Sozialgerichts Reutlingen tritt in den Ruhestand

von links nach rechts: Brigitte Torloting (Vize-Präsidentin der Region Grand Est), Staatssekretär Florian Haßler und Caroline Krajka (Generalkonsulin Frankreichs in Stuttgart und Leiterin der Außenstelle des Institut français)
Städtepartnerschaft

5. Städtepartnerschaftskongress mit Frankreich

von links nach rechts: Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe Jörg Müller, Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden Nicole Helms, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey.
Justiz

Neue Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung

Luftaufnahme des Bodensees mit niedrigem Wasserstand und freigelegtem Uferbereich neben bewaldetem Land
Klimaschutz

Folgen des Hitzesommers 2026 und entsprechende Maßnahmen

Gruppenbild mit EU-Generaldirektorin Kerstin Jorna (5. von links) und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (4. von rechts)
Wirtschaft

EU-Generaldirektorin Kerstin Jorna besucht Baden-Württemberg

Sechs Personen unterhalten sich auf einem Balkon eines mehrstöckigen Gebäudes mit sichtbaren Betonstützen und Pflanzgefäßen
Wohnen

Land will Mietpreisbremse verlängern

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Sicherheit

Start der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung

In drei übereinander angeordneten Bildausschnitten sind die Ministerpräsidenten von Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen zu sehen; sie sitzen jeweils in separaten Büros an einem Schreibtisch mit den jeweiligen Länder-Flaggen.
Automobilwirtschaft

Drei Autoländer – eine gemeinsame Botschaft

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Aktion „WIR FÜR EUCH“ zum Schulstart

Europafahne
Internationale Zusammenarbeit

Europa und Kanada müssen noch enger zusammenrücken