Hochbau

Baufreigabe für zwei Forschungszentren an der Hochschule Aalen

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Hochschule Aalen (Quelle: Hochschule Aalen)

Das Finanzministerium hat die Baufreigabe für zwei Forschungszentren an der Hochschule Aalen erteilt. Der Baubeginn ist für Sommer 2017 vorgesehen. Als Bauzeit sind zwei Jahre veranschlagt. Die Kosten für die beiden Neubauten betragen insgesamt 19,6 Millionen Euro.

Das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg hat die Baufreigabe für zwei Forschungszentren an der Hochschule Aalen erteilt: Für das Zentrum Technik für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung (ZTN) und für das Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen (ZiMATE). Der Komplex wird östlich der Hochschule am Standort Beethovenstraße entstehen.

„Es ist uns gemeinsam gelungen, Zukunftsthemen wie Ressourcen- und Energieeffizienz an der Hochschule Aalen dauerhaft und nachhaltig zu etablieren. Die beiden neuen Forschungszentren werden dazu beitragen, damit das so bleibt“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

„Mit den beiden Forschungszentren ZiMATE und ZTN wird die Hochschule Aalen als forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg ihr Forschungsprofil in den kommenden Jahren nachhaltig schärfen. Die beide Zentren sind sowohl für die Hochschule Aalen wie auch den Ostalbkreis von herausragender strategischer Bedeutung“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Insgesamt 19,6 Millionen Euro für die beiden Neubauten

Der Neubau vereint die beiden Forschungszentren mit einer Fläche von insgesamt rund 3.000 Quadratmetern in zwei Gebäuden, die um einen Hof angeordnet sind. Der geplante Bau wird dabei die Struktur des bestehenden Gebäudes der 1960er Jahre fortsetzen. Zusammen mit der Sanierung des Stammgebäudes sind die neuen Forschungszentren ZTN und ZiMATE ein Meilenstein für eine leistungsfähige Hochschule Aalen.
Das ZTN, in dem zukünftig auch zur nachhaltigen Mobilität geforscht werden wird, ist Teil des RegioWIN-Wettbewerbs „Nachhaltige Innovation im Ostalbkreis“ und wird zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 30 Prozent der Gesamtbaukosten kommen von der Hochschule Aalen und 20 Prozent vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der Neubau für 8,3 Millionen Euro umfasst rund 1.300 Quadratmeter.

Das ZiMATE wird neue Funktions- und Leichtbauwerkstoffe erforschen und sich damit beschäftigen, wie elektrische Maschinen effizienter werden können. Mit ZiMATE wurde die Hochschule Aalen als erste Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Baden-Württemberg in das Förderprogramm des Bundes und der Länder aufgenommen. Dadurch können 50 Prozent der Gesamtbaukosten durch Bundesmittel finanziert werden, jeweils 25 Prozent kommen von der Hochschule Aalen und vom Land Baden-Württemberg. Der Neubau für 11,3 Millionen Euro umfasst etwa 1.700 Quadratmeter.

Der Baubeginn ist für Sommer 2017 vorgesehen. Als Bauzeit sind zwei Jahre veranschlagt. Die Planung stammt von ArGe Architekten aus Waldkirch.

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