NACHHALTIGE MOBILITÄT

Baden-Württemberg beteiligt sich an Dreiländerpakt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Symbolbild: Ein Auto steht neben einem Baustellenschild am Neckartor. (Bild: Sebastian Gollnow / dpa)

Ein Dreiländermobilitätspakt zwischen Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz soll Antworten auf drängende Fragen im Mobilitätsbereich erarbeiten. Der Pakt soll 2020 beschlossen werden und Verkehrsprobleme im Dreiländereck umweltfreundlich und nachhaltig lösen.

Ein neuer gemeinsamer Dreiländermobilitätspakt soll Lösungen für die Verkehrsprobleme in der Metropolregion Rhein-Neckar bringen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das heute (18. Oktober) im Verkehrsministerium stattgefunden hat. Vertreter des Ministeriums und des Verbands Region Rhein-Neckar waren sich einig, dass im Rahmen des Paktes nur gemeinsam in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz Lösungen für drängende Probleme gefunden werden können, etwa die Hochstraßenproblematik in Ludwigshafen. Nicht nur der Straßenverkehr, sondern auch andere umweltfreundliche Verkehrsträger, sollen dabei in den Blick genommen werden.

Verkehrsminister Winfried Hermann betonte dazu: „Das Akutproblem Hochstraße muss so schnell wie möglich von Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz beziehungsweise dem Bund gelöst werden. Das Land Baden-Württemberg und vor allem die Stadt Mannheim haben daran großes Interesse. Wo wir helfen können, werden wir das tun. Darüber hinaus brauchen wir einen Mobilitätspakt mit dem Ziel, die Verkehrsprobleme im Dreiländereck umweltfreundlich und nachhaltig zu lösen. Das sollte sich jedoch nicht auf neue Straßen beschränken – der öffentliche Nahverkehr und der Fahrradverkehr können einen entscheidenden klimafreundlichen Beitrag leisten.“

Dreiländermobilitätspakt soll 2020 beschlossen werden

Der Vorsitzende des Verbandes Region Rhein-Neckar, Stefan Dallinger, erklärte: „Nachdem die drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz bereits frühzeitig ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit in einem Mobilitätspakt signalisiert hatten, freut es mich, dass nun alle Bundesländer ihre Teilnahme konkret zugesagt haben. Damit ist ein wichtiges Signal für die hohe wirtschaftliche und infrastrukturelle Bedeutung der Rhein-Neckar-Region von allen drei Bundesländern gesetzt. Mein Ziel ist es, einen umsetzungsorientierten Mobilitätspakt, der konkrete Maßnahmen enthält, sehr zeitnah zu schließen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass wichtige Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung in der Region bereits schon über konkrete Maßnahmen im Dialog stehen, bin ich zuversichtlich, dass dies auch sehr zeitnah gelingen wird.“

Als nächsten Schritt möchte der Verband Region Rhein-Neckar ein Treffen in diesem Jahr noch anberaumen, an welchen hochrangige Vertreter der Länder und der beiden Städte Mannheim und Ludwigshafen teilnehmen. Dabei soll ein Arbeitsprogramm der kurz- und mittelfristigen Maßnahmen abgestimmt werden. Gemeinsames Ziel ist es, den Dreiländermobilitätspakt im Jahr 2020 zu schließen.

Weitere Meldungen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Schienenverkehr

Verbesserungen für Fahrgäste dringend notwendig

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Solarpark Kuchen
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Boom setzt sich auch 2025 fort

bwshuttle
Öffentlicher Nahverkehr

Land fördert fünf neue bwshuttle-Angebote

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Justiz

Bund und Länder vereinbaren bundeseinheitliche Justizcloud

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seiner Ansprache zum Jahreswechsel 2025/2026, im Hintergrund die Villa Reitzenstein, rechts im Bild die Baden-Württemberg-Fahne.
Neujahrsansprache

Gemeinsam entsteht Zuversicht

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
Radverkehr

Fünf Jahre JobBike BW für Landesbedienstete

Mehrere Kinder stehen nebeneinander in einem Kindergarten. (Bild: © Christian Charisius/dpa)
Armutsbekämpfung

EU und Land gemeinsam gegen Kinder- und Jugendarmut

Eine Hand hält ein Leerrohrbündel mit Glasfaserkabeln eines Breitband-Versorgers. (Foto: © dpa)
Digitalisierung

Neuer Rekord in der Breitbandförderung

Sonnenstube in Sexau
Städtebauförderung

Städtebaumaßnahme in Sexau abgeschlossen

Ein Bus unterwegs auf einer Landstraße.
Nahverkehr

In 2026: bwregiobus-Netz wächst auf 52 Linien an