Kreislaufwirtschaft

Alb-Donau-Kreis beschließt Getrenntsammlung von Bioabfällen

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Zwei Biotonnen (Foto: © dpa)

Als vorletzter Kreis in Baden-Württemberg hat der Alb-Donau-Kreis die Getrenntsammlung von Bioabfällen beschlossen. Umweltminister Franz Untersteller sieht darin eine Entscheidung der Vernunft im Sinne einer besseren Kreislaufwirtschaft.

„Ich freue mich, dass auch der Alb-Donau-Kreis jetzt zu den Kreisen gehören will, die die Bioabfälle getrennt erfassen, um sie effizient energetisch und zur Kompostierung nutzen zu können“, sagte Umweltminister Franz Untersteller nach Bekanntwerden der Entscheidung des Kreistags im Alb-Donau-Kreis. „Es ist eine Entscheidung der Vernunft im Sinne einer besseren Kreislaufwirtschaft.“

Entscheidung der Vernunft im Sinne einer besseren Kreislaufwirtschaft

Der Alb-Donau-Kreis war der vorletzte Kreis in Baden-Württemberg, in dem ein Beschluss zur Getrenntsammlung von Bioabfällen noch ausstand. Vorausgegangen waren eine Reihe von Gesprächen, zuletzt vor einer Woche zwischen dem Umweltminister und Landrat Heiner Scheffold. Anfang 2019 will der Kreis jetzt mit der Einführung der Getrenntsammlung beginnen und spätestens 2023 soll sie flächendeckend umgesetzt sein.

Umweltminister Franz Untersteller appellierte heute erneut auch an den noch letzten Landkreis ohne effiziente Bioabfallnutzung, den Kreis Sigmaringen, sich der sinnvollen und gesetzlich vorgeschriebenen Getrenntsammlung nicht weiter zu verschließen. „Bioabfälle“, so Untersteller, „sind eine wertvolle Ressource. Die Kreise selbst, der Klimaschutz und die Menschen profitieren von deren Nutzung.“

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