Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat Adolf Klek für seine herausragenden Verdienste als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg überreicht.

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Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Für seine herausragenden Verdienste als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder hat Adolf Klek die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten. Im Auftrag des Ministerpräsidenten überreichte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, die Auszeichnung in Balingen.

Hoffmeister-Kraut sagte im Rahmen der Verleihung: „Der christliche Glaube, die Kirchenmusik und die Geschichte unserer Heimat sind drei mächtige Wurzeln, aus denen sich das Leben von Adolf Klek speist und für die er sich zeit seines Lebens mit großem persönlichem Einsatz engagiert hat.“

Begeisterter Heimatkundler seit Jahrzehnten

In ihrer Rede beschrieb die Ministerin das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Adolf Klek: „Als begeisterter Heimatkundler haben Sie viele Jahrzehnte lang die Geschichte unserer Heimat, die Geschichte Balingens und der Region akribisch erforscht. In zahllosen Vorträgen, in Aufsätzen und Büchern haben Sie Ihr Wissen und Ihre Leidenschaft mit anderen geteilt, ob bei Seniorennachmittagen, der Gartenschau, in Kirchengemeinden oder in Vereinsheimen. Wo immer Fragen zu den eigenen Wurzeln aufkamen, wo immer es um Jubiläen, Jahrestage oder Festbeiträge ging, waren Sie der richtige Ansprechpartner.“

Trotz seines stets anspruchsvollen Berufsalltages als Lehrer, Schulleiter, Ausbilder junger Lehrer oder später Schulamtsdirektor habe sich Adolf Klek immer in den Dienst des Gemeinwohls gestellt. So sei er 20 Jahre lang Leiter des Stammtisches der Heimatkundlichen Vereinigung Balingen gewesen und habe unzählige heimatkundliche Beiträge und Schriften verfasst, wie etwa das Heimatkundebuch „Kennzeichen BL“, das er im Jahr 1987 mit herausgegeben habe. „Das historisch-kulturelle Erbe unserer Region zu pflegen und an andere weiterzugeben, war Ihnen immer ein echtes Herzensanliegen“, lobte Hoffmeister-Kraut.

Leidenschaftlicher Kirchenmusiker und Mitglied der Evangelischen Michaelsbruderschaft

Doch auch die Musik und insbesondere die Kirchenmusik habe im Leben von Adolf Klek eine entscheidende Rolle gespielt, sagte Hoffmeister-Kraut. Bereits früh sei er als Organist und Kirchenchorleiter in Rommelsbach aktiv gewesen. Später habe er gleich mehrere Chöre geleitet, was ihn ab und zu vor Terminschwierigkeiten gestellt habe.

„Mit 23 Jahren entschieden Sie sich für den Eintritt in die Evangelische Michaelsbruderschaft, was Sie regelmäßig ins Kloster Kirchberg führte. Sage und schreibe 56 Jahre lang waren Sie dort als Kantor tätig. Aber auch Ihre Leidenschaft für Geschichte fand im Kloster Kirchberg einen weiteren, würdigen Gegenstand“, stellte Hoffmeister-Kraut fest. Selbst den Ministerpräsidenten habe Adolf Klek bereits durch die Klosteranlage geführt, so die Ministerin.

Zur ökumenisch ausgerichteten Michaelsbruderschaft passe es wunderbar, dass die heutige Ehrung im Rahmen eines ökumenischen Seniorennachmittags stattfinde, stellte Hoffmeister-Kraut am Ende ihrer Rede fest. Sie dankte dem mit der Staufermedaille ausgezeichneten Adolf Klek für sein umfassendes ehrenamtliches Engagement mit den Worten „Als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder haben Sie Ihren Mitmenschen Perspektiven vermittelt, die über das Alltägliche hinaus gehen und auf diese Weise einen wertvollen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft geleistet.“

Staufermedaille des Landes

Die Staufermedaille ist eine besondere persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit ihr werden Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.

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