Soziales

81. Deutscher Fürsorgetag in Stuttgart eröffnet

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81. Deutscher Fürsorgetag. Zusammenhalt stärken - Vielfalt gestalten. 15.-17. Mai 2018, Stuttgart

Unter dem Motto „Zusammenhalt stärken – Vielfalt gestalten“ findet in Stuttgart der 81. Deutsche Fürsorgetag statt. Drei Tage lang tauschen sich Fachleute aus Sozialpolitik, Sozialrecht und Sozialer Arbeit aus.

Unter dem Motto „Zusammenhalt stärken – Vielfalt gestalten“ werden sich beim Deutschen Fürsorgetag an 1.800 Expertinnen und Experten aus Sozialpolitik, Sozialrecht und der Sozialen Arbeit informieren, austauschen und vernetzen. Verschiedene Symposien und über vierzig Fachforen bieten dafür an drei Tagen ausreichend Gelegenheit. Gastgeber des bundesweiten Treffens ist diesmal das Land Baden-Württemberg. „Drei Tage lang haben wir die hervorragende Möglichkeit, noch stärker zusammenzurücken und voneinander zu lernen. Das Motto des Fürsorgetags ist auch das Motto des Zusammenlebens in Baden-Württemberg. Einen besseren Ort hätte es für die Veranstaltung insoweit nicht geben können“, sagte Sozialminister Manne Lucha bei der Eröffnung des Fürsorgetags in der Stuttgarter Messe.

Vielfalt keine Bedrohung, sondern Chance

Baden-Württemberg sei das Land der Vielfalt. Menschen aus allen Teilen der Welt hätten hier ihre Heimat, so Minister Lucha weiter: „Vielfalt macht uns aus. Und diese Vielfalt gestalten wir ganz gezielt. Sei es mit unserem Landesgesetz zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, mit dem wir Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken; sei es mit dem Aktionsplan ,Für Akzeptanz und gleiche Rechte‘, um Vorurteile und Diskriminierung gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Identität und Orientierung abzubauen. Oder sei es mit einer landesweiten Kampagne, um Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und die Menschen im Land zu sensibilisieren.“ Der Minister betonte, Vielfalt sei keine Bedrohung, sondern im Gegenteil eine Chance. „Vielfalt macht lebendige Quartiere aus. Diese unterstützen wir in Baden-Württemberg ganz aktuell mit dem neuen Kommunalen Kompetenzzentrum. Es sorgt dafür, dass Begleitung und Beratung in der Quartiersentwicklung aus einer Hand kommen – gebündelt und koordiniert. Damit können die Kommunen schon heute das Zusammenleben von morgen gestalten.“

Lucha für Kindergrundsicherung

Lucha nutzte die Gelegenheit, der anwesenden neuen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey einige Botschaften mit auf den Weg zurück nach Berlin zu geben. „Die Bekämpfung der hohen Armutsgefährdung von Familien und insbesondere Alleinerziehenden, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung: Es gibt viele Herausforderungen, die auf Sie warten, liebe Frau Ministerin.“ Was die familienpolitischen Transferleistungen angehe, sei der Blick in den Koalitionsvertrag jedoch leider ernüchternd: „Wir brauchen entschlossene Schritte und neue Ansätze“, so Lucha. Er sprach sich für eine Kindergrundsicherung aus, um die zahlreichen familienbezogenen Leistungen zusammenzubringen und Kinderarmut entschieden zu bekämpfen. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, und es reicht nicht, ein wenig an Systemen herumzuschrauben, die auf Erwachsene ausgerichtet sind. Baden-Württemberg wird sich dafür ganz stark einsetzen.“ Darüber hinaus mahnte Lucha dringend eine umfassende Reform des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (SGB VIII) an, die in der vergangenen Legislaturperiode in Berlin gescheitert war.

Kommunale Armuts- und Sozialberichterstattung

Die Kommunen, die zielgerichtete Planungen zur Armutsprävention mit einer Berichterstattung hinterlegen wollen, unterstützt die Landesregierung konkret mit dem neuen „Praxisleitfaden Kommunale Armuts- und Sozialberichterstattung“, der auf dem Fürsorgetag erstmals vorgestellt wurde. Er enthält unter anderem einen Überblick über vorhandene Datenangebote sowie bestehende Berichte und wird auf dem Deutschen Fürsorgetag erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge: 81. Deutscher Fürsorgetag

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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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