Förderung

175.000 Euro für Bildungs- und Technologiezentrum Heilbronn

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Ein Mitarbeiter der meine möbelmanufaktur GmbH prüft in der Verwaltung des Unternehmens ein vorkonfiguriertes Möbelstück. (Bild: Marijan Murat / dpa)

Das Land fördert die Modernisierung des Bildungs- und Technologiezentrums Heilbronn mit rund 175.000 Euro. Moderne Aus- und Weiterbildungszentren liefern einen wichtigen Beitrag zur Leistungskraft unserer Wirtschaft.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Modernisierung des Bildungs- und Technologiezentrums (BTZ) Heilbronn mit rund 175.000 Euro.  „In Zeiten der Transformation und der Corona-Pandemie ist die berufliche Fortbildung außerordentlich wichtig. Moderne Aus- und Weiterbildungszentren liefern einen wichtigen Beitrag zur Leistungskraft unserer Wirtschaft. Sie verhelfen zu beruflichen Perspektiven und sichern die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Weiter zeitgemäße Aus- und Weiterbildung für das Handwerk

In die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, die seit dem Jahr 2000 am Standort betrieben wird, werden immer mehr Meisterkurse angeboten. Da die Kapazitäten dafür allerdings begrenzt sind, wird die von der Handwerkskammer geplante Umstrukturierung am BZT Heilbronn unterstützt. Gefördert wird der Umbau eines Außenlagers zu einer Multifunktionswerkstatt, die Errichtung zusätzlicher Park- und Stellplätze und die Erstellung eines Büroraums für die Verwaltung der Bildungsstätte. Damit kann die Handwerkskammer Heilbronn-Franken weiterhin eine zeitgemäße und moderne Aus- und Weiterbildung für das Handwerk gewährleisten.

Baden-Württemberg verfügt über ein flächendeckendes Netz überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS). Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können aufgrund ihrer Betriebsgröße oder ihrer Spezialisierung häufig nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte in ihrem Betrieb abdecken. Daher werden bestimmte Ausbildungsinhalte in den überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) vermittelt.

Neben dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das 25 Prozent der Kosten trägt, beteiligen sich der Bund mit 50 Prozent und die Innung mit 25 Prozent an der Modernisierung.

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