Kunst und Kultur

1,5 Millionen Euro für 41 innovative Kunstprojekte

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Eine Besucherin einer Ausstellung sieht sich in der Staatsgalerie in Stuttgart die Skulptur „Foud Farie“ an.
Symbolbild

Der Innovationsfonds Kunst fördert in der aktuellen Runde speziell Projekte, die sich inhaltlich mit dem Klimawandel und seinen Folgen auseinandersetzen, oder, die zusammen mit geflüchteten Kunst- und Kulturschaffenden aus der Ukraine realisiert werden.

Mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 41 innovative Kunstprojekte verschiedener Sparten in ganz Baden-Württemberg. In besonderer Weise unterstützt der Innovationsfonds Kunst diesmal neue Projekte, die sich inhaltlich mit dem Klimawandel und seinen Folgen auseinandersetzen, oder, die zusammen mit geflüchteten Kunst- und Kulturschaffenden aus der Ukraine realisiert werden.

„Kultur hat das Potential, durch eine kreative inhaltliche Auseinandersetzung zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beizutragen“, sagte Kunststaatssekretär Arne Braun. „Mit den Förderschwerpunkten zum Klimawandel und der Unterstützung ukrainischer Künstlerinnen und Künstler können wir Kulturprojekte fördern, die gesellschaftlich besonders relevant sind.“

Auswahl an Projekten

Eine unabhängige Jury aus Fachexpertinnen und -experten aller Sparten hat 130 Anträge bewertet. Zu den insgesamt 41 ausgewählten Projekten gehören beispielsweise:

PODIUM Musikstiftung Esslingen – 50.000 Euro
LAST CHANCE TO HEAR - musikalische Mahnmale gegen Artensterben
Die voranschreitende Klimakrise bedroht das natürliche Gleichgewicht zwischen Tier- und Menschenwelt. Mit LAST CHANCE TO HEAR sollen den, durch die Klimakrise besonders vom Aussterben bedrohten Tierarten musikalische Denk- beziehungsweise Mahnmale gesetzt, menschenzentrierte Denkmuster aufgebrochen und ein Bewusstsein für symbiotischen Zusammenhänge in der Natur geschaffen werden. Dazu entstehen am Ende eines kooperativen Workshop-Formats fünf interaktive Klangboxen, die während einer einwöchigen Ausstellung im Esslinger Maille-Park jeweils eine Komposition präsentieren, die einem besonders gefährdeten Tier gewidmet ist.

Literaturhaus Freiburg – 28.702 Euro
Kawacaj mit Schere und Papier – Buch und Druckateliers für Kinder und Erwachsene

Unter der künstlerischen Leitung eines deutsch-ukrainischen Tandems veranstaltet das Literaturhaus Freiburg kreative Sonntagsateliers mit geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine, in denen deutsch- und ukrainischsprachige Kinder und Familien in Buch- und Druckwerkstätten integrativ und interdisziplinär ihre Kreativität entwickeln. Begleitend dazu entsteht eine zweisprachige Mitmach-Post mit Spielen und Kreativaufgaben für zuhause, die Freiburger Sozial- und Bildungseinrichtungen erhalten. Den Abschluss bildet eine Kunstmesse, die die in den Werkstätten entstandenen Arbeiten sowie Kunstdrucke ukrainischer Künstlerinnen und Künstler zeigt.

Stadtmuseum Tübingen – 50.000 Euro
Postkoloniale Herausforderungen: Biographien und Orte in Tübingen

Das Stadtmuseum Tübingen wird gemeinsam mit Communities und Expertinnen und Experten aus Deutschland und dem globalen Süden eine digitale Stadtkarte entwickeln, die im Internet und in Form einer interaktiven Medienstation in der historischen Dauerausstellung die postkolonialen Strukturen Tübingens ab 1945 sichtbar macht. Dadurch wird ein dritter Bildungsort zur Reflexion geschaffen und mit den Communities of Color entsteht ein diverses neues Publikum, das über Recherchen hinaus einen Ort im Museum erhält und so in die Gesellschaft einwirkt.

Innovationsfonds Kunst

Der Innovationsfonds Kunst hat sich als wichtiges Förderinstrument des Landes in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs fest etabliert. Er schafft kreative Spielräume für neue Ausdrucks- und Beteiligungsformen, für spartenübergreifende Ansätze und ungewöhnliche Aufführungsorte in allen Sparten des Kulturbereichs. Seine Stärke liegt darin, Projekte und Aktivitäten zu ermöglichen, die unabhängig vom Alltag Raum für neue Entwicklungen geben.

Auflistung der 41 ausgewählten Projekte (PDF)

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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