Ländlicher Raum

Flurneuordnung in Furtwangen bewilligt

Die Flurneuordnung in Furtwangen fördert den Tourismus sowie die Forstwirtschaft und sichert die schwarzwaldtypische Kulturlandschaft.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Symbolbild

„Der Schwarzwald mit seiner typischen Kulturlandschaft hat eine wichtige touristische und wirtschaftliche Bedeutung. Diese Landschaft zu erhalten und zu sichern ist uns ein zentrales Anliegen. Hierbei spielt die Erschließung der Einzelhöfe, die oft abgelegen und schwer zugänglich sind, eine zentrale Rolle. Das laufende Flurneuordnungsverfahren ist das richtige Instrument zur Verbesserung und Modernisierung der bestehenden Wegeverbindungen. Dadurch wird die Erreichbarkeit der Höfe nachhaltig verbessert und die ganzjährige Befahrbarkeit des Wegenetzes ermöglicht. Das spielt für die Vermarktung regionaler Produkte oder Urlaub auf dem Bauernhof eine wichtige Rolle. Mit der Flurneuordnung sichern wir die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft und steigern die Lebensqualität im Ländlichen Raum. Die Bewilligung der zweiten Tranche mit einem Zuschuss durch den Bund und das Land in Höhe von knapp einer Million Euro unterstützt dieses Projekt dabei wesentlich“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, in Furtwangen im Schwarzwald-Baar-Kreis anlässlich der Übergabe des Bewilligungsbescheides.

Erste Ausbautranche startet

Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen im Flurneuordnungsverfahren Furtwangen-Rohrbach/Schönenbach erfolgt in mehreren Schritten. In der nun zweiten Tranche werden Maßnahmen im Umfang von rund 1,1 Millionen Euro realisiert. Neben der Modernisierung und dem Neubau von über zwei Kilometern an Wegen werden auch zahlreiche Baumreihen zum Schutz und als Nahrung für Vögel, Kleintiere und Insekten gepflanzt. Außerdem wird ein Teich zur Lebensraumförderung von Amphibien angelegt. Der Erhalt und die Förderung der Natur spielen im gesamten Verfahren eine große Rolle. Die vorhandenen Schutzgebiete und Biotope sollen durch weitere Maßnahmen wie Waldrandgestaltungen mit standorttypischen Laubbäumen und Schutzmaßnahmen zur Erhaltung von binsenreichen Nasswiesen erhalten und aufgewertet werden.

„Ich bedanke mich bei allen Akteuren vor Ort, die sich mit ihrem großen Engagement und ihrem Einsatz für den Erhalt und die Stärkung des Ländlichen Raumes einsetzen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Eigentümern, den Land- und Forstwirten, der Stadt sowie den Behörden ist hierbei unerlässlich. Es ist mir eine große Freude, den Bewilligungsbescheid für die zweite Tranche in diesem Flurneuordnungsverfahren persönlich überreichen zu können“, sagte Staatssekretärin Sabine Kurtz bei der Übergabe des Bescheides an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Björn Linhard.

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Flurneuordnung

Weitere Meldungen

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis

Menschliche Schatten bei einer Performance auf einer Bühne
Kunst und Kultur

Land fördert Privattheater mit 243.000 Euro

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fördermaßnahme „Rotationsbrache im Weinbau“ ab 2027

Die CO.VISION Co-Teams beim Kick-off-Treffen im März 2026 in Stuttgart auf einem Gruppenfoto.
Kreativwirtschaft

Neun interdisziplinäre Innovationsprojekte für kreative Transformation

Gruppenbild bei Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall
Landwirtschaft

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2026 in Bad Reichenhall

Marcus Maria Grube, Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB)
Kunst und Kultur

Marcus Grube bleibt Intendant der Württembergischen Landesbühne

Gruppenfoto der Teilnehmenden der 53. Sportministerkonferenz auf Norderney
Sport

53. Sportministerkonferenz auf Norderney

Wasserrückhalt im Wald
Forst

Wälder speichern Wasser und schützen vor Erosion

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Prof. Dr. Hubert Klausmann (rechts) die Staufermedaille in Gold.
Auszeichnung

Staufermedaille in Gold an Prof. Dr. Hubert Klausmann

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet