Digitalisierung

Zweite Etappe von „Digitalisierung: Läuft!“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Mitarbeiterin demonstriert im 3D-Druck-Applikationszentrum des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen die Bedienung einer 3D-Druck-Maschine per Tablet. (Foto: © dpa)

Unter dem Motto „Medien im digitalen Zeitalter“ hat sich Digitalisierungsminister Thomas Strobl mit Vertretern aus Forschung, Medien und Verwaltung zum zweiten Digitalisierungslauf getroffen. Stationen waren Burda in Offenburg und der Fernsehsender ARTE in Straßburg.

„Die Digitalisierung ist ein Langstreckenlauf – den wir im Sprint-Tempo angehen. Wir packen den digitalen Wandel im Land an. Alleine eine Milliarde investieren wir als Landesregierung bis 2021 in digitale Projekte. Rückenwind bekommen wir dabei jetzt von unseren Digitalisierungsläufern!“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl in Offenburg.

Laufen für die Digitalisierung im Land

Strobl startete heute sportlich in den Herbst – gemeinsam mit dem Ex-Vizeweltmeister im 100-Kilometer-Lauf Jürgen Mennel und Vertretern aus Forschung, Medien und Verwaltung. Sie alle haben sich zum zweiten Digitalisierungslauf zusammengetan. Thema: Medien im digitalen Zeitalter. Ihr Antrieb: Sie laufen für die Digitalisierung im Land!

Der Lauf führte von Offenburg über Kehl nach Straßburg. Stationen dabei waren Hubert Burda Media in Offenburg, die Rheinbrücke Passerelle Des Deux Rives in Kehl und der Fernsehsender ARTE in Straßburg. Der erste Lauf war Ende Juli 2018 unter dem Motto „Medizin im digitalen Zeitalter“ von Stuttgart-Vaihingen über den Schönbuch nach Reutlingen gegangen.

Besuch bei Burda in Offenburg

„Wenn nicht hier bei Burda in Offenburg, wo sonst könnte man besser sehen, dass sich die Medienbranche in einem evolutionären, ja vielleicht schon revolutionären Wandel befindet“ so Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei Hubert Burda Media in Offenburg. Der Minister informierte sich am Beispiel der Unternehmensentwicklung von Burda über die Herausforderungen und Chancen des digitalen Transformationsprozesses in der Medienbranche. Strobl zeigte sich beeindruckt von den verschiedenen digitalen Anstrengungen und Projekten in der Burda-Gruppe. Thema war dabei zum Beispiel das Münchner Start-Up Cliqz, das zum Burda-Konzern gehört und einen Browser mit schlauer Anti-Tracking-Technik inklusive Suchfunktion ohne Suchmaschine auf den Markt gebracht hat. „Die Anbieter müssen stark verändertem Nutzerverhalten folgen. Ich habe den Eindruck, BURDA ist auf dem richtigen Weg. Das ist wichtig, denn wir brauchen eine erfolgreiche Verlagslandschaft nicht nur, aber gerade auch in Baden-Württemberg“, so Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Digitalstrategie von ARTE

Im Anschluss an den Termin in Offenburg schloss sich Minister Strobl den Läuferteams in Kehl an und bewältigte mit ihnen die etwa acht Kilometer lange Strecke von Kehl nach Straßburg zum Gebäude des Deutsch-Französischen Fernsehsenders ARTE. Dort legten ARTE (und SWR) Intendant Peter Boudgoust, Marysabelle Cote, Generalsekretärin und Beauftragte für die europäische Entwicklung, und Dominique Willieme, Leiterin Digitalstrategie, die Digitalstrategie von ARTE und die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Fernsehsender dar. Digitalisierungsminister Strobl zeigte sich nach dem Treffen optimistisch, dass der erfolgreiche Zwei-Länder-Sender gut gerüstet für den digitalen Wandel beim Fernsehen sei.

Weitere Meldungen

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende