Abwasser

Zentralisierung der Abwasserbeseitigung in Herrischried und Todtmoos

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Kläranlage
Symbolbild

Das Land fördert die Zentralisierung der Abwasserbeseitigung in den Gemeinden Herrischried und Todtmoos mit über 700.000 Euro. Es ist wirtschaftlich, kleinere Kläranlagen stillzulegen und an größere Anlagen anzuschließen.

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat am 1. August 2022 in Todtmoos im Landkreis Waldshut je einen Förderbescheid an die Gemeinden Herrischried und Todtmoos übergeben. Die Gemeinde Herrischried erhält 324.000 Euro, die Gemeinde Todtmoos 431.700 für die Stilllegung der Kläranlage Wehrhalden und Anschluss an die Kläranlage Au.

„Es ist wirtschaftlich, kleinere Kläranlagen stillzulegen und an größere, leistungsfähigere Anlagen anzuschließen, und deshalb ein wichtiges Ziel unserer Umweltpolitik“, sagte Staatssekretär Andre Baumann in seinem Grußwort. „Das Konzept der Gemeinden beseitigt zum einen die bestehenden wasserwirtschaftlichen Missstände. Zum anderen erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine sichere und zukunftsfähige Abwasserbeseitigung.“

Ein Kilometer Abwasserkanal als Anschluss

Die Gemeinde Herrischried betreibt derzeit eine Kläranlage im Ortsteil Wehrhalden. Sie wurde vor 40 Jahren in Betrieb genommen und verfügt daher über keine zeitgemäße Technik mehr. Das anfallende Abwasser wird zukünftig mithilfe eines rund ein Kilometer langen Abwasserkanals zur Kläranlage Au in Todtmoos geleitet. Des Weiteren soll ein Mess- und Rechengebäude gebaut werden. Auch die Errichtung eines Pufferbeckens zur Regenwasserbehandlung ist notwendig. Nach Abschluss der Baumaßnahmen soll die Kläranlage in Wehrhalden stillgelegt werden. Mit der geplanten Maßnahme soll die Gewässerqualität des Klaffenbachs verbessert werden.

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