Wirtschaft

„Wirtschaftsweise“ legen Jahresgutachten vor

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Produktion von Laserwerkzeugen im Reinraum - Werksreportage bei dem mittelständischen Maschinenbauer Trumpf GmbH und Co.Kg in Ditzingen (© Trumpf GmbH und Co.Kg)

Anlässlich des von den „Wirtschaftsweisen“ in Berlin vorgelegten Jahresgutachtens fordert Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut von der Bundesregierung gezielte steuerliche Entlastungen für die Unternehmen.

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut kommentierte das Gutachten der „Wirtschaftsweisen“ wie folgt: „Auf die konjunkturellen und strukturellen Herausforderungen müssen wir mit passgenauen Instrumenten reagieren. Ich teile die Auffassung des Sachverständigenrates, dass es nicht zielführend ist, immer neue Instrumente zu schaffen.“ Zielführender sei es, die vorhandenen Instrumente entsprechend anzupassen.

„Wir brauchen schnellstmöglich flexible arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Regelung der Kurzarbeit. Die Zugangshürden müssen im Ernstfall herabgesetzt werden und die Hilfen müssen schnell und länger verfügbar sein“, so die Ministerin. Parallel müsse die Kurzarbeit mit attraktiven Angeboten zur beruflichen Weiterbildung sinnvoll verknüpft werden. 

Höchste Zeit für gezielte steuerliche Entlastungen für die Unternehmen

„Es ist höchste Zeit, dass Berlin gezielte steuerliche Entlastungen für unsere Unternehmen auf den Weg bringt.“ Angesichts der bevorstehenden technologischen Herausforderungen bräuchten die Unternehmen dringend mehr finanziellen Spielraum. Hoffmeister-Kraut machte zugleich deutlich: „Wir können uns keine innovations- oder industriefeindliche Haltung leisten! Wir müssen bei Zukunftstechnologien wie KI, Digitalisierung oder Speichertechnologie sowie dem Ausbau der digitalen Infrastruktur an Tempo gewinnen, um im Wettbewerb der Systeme nicht das Nachsehen zu haben.“

Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Weitere Meldungen

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende