Ländlicher Raum

Wettbewerb „Turmwärts“ gestartet

Mit dem Wettbewerb „Turmwärts – Hoch hinaus mit neuen Ideen“ startet das Land eine Initiative zur kreativen Nachnutzung ehemaliger Trafotürme im Ländlichen Raum.

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„Trafotürme sind heute nicht nur technische, sondern auch landschaftsprägende Gebäude im Ländlichen Raum. Sie waren einst das Rückrat für die Elektrifizierung der Dörfer und sind ein Stück besondere Zeitgeschichte und vor allem auch Kulturerbe das es zu erhalten gilt. Daher wollen wir mit dem Wettbewerb ‚Turmwärts – Hoch hinaus mit neuen Ideen‘ engagierte Akteure im Ländlichen Raum ermutigen, Trafotürme mit neuen Ideen zu füllen – ob als Treffpunkt, Lernort, Kulturraum oder Beitrag zur Daseinsvorsorge. So können lebendige Orte entstehen für Gemeinschaft, Kreativität und Engagement, die zur Attraktivität und einem lebenswerten Umfeld im Ländlichen Raum beitragen, die seine Resilienz und Zukunftsfähigkeit stärken“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk zum Start des Wettbewerbs.

Wettbewerb fördert kreative Nachnutzungsideen

Mit dem Wettbewerb startet das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) eine Initiative zur kreativen Nachnutzung ehemaliger Trafotürme im Ländlichen Raum. „Wir wollen diese schönen und charakteristischen Bauwerke erhalten und sie mit neuen Funktionen aufladen. Damit stärken wir das bürgerschaftliche Engagement sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort“, betonte Minister Hauk.

Mitmachen können Kommunen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen im Ländlichen Raum Baden-Württembergs, wie Vereine, Stiftungen, Genossenschaften oder kirchliche Organisationen. Unterstützt werden innovative Projekte, die auf den Erhalt, die Umnutzung oder die kreative Gestaltung von Trafotürmen abzielen. Besonders gefragt sind Projekte, die den Gemeinsinn stärken und modellhaft auf andere Regionen übertragbar sind.

Bewerbung

Bewerbungen können bis zum 16. Januar 2026 online eingereicht werden. Die eingereichten Projekte werden von einer Jury unter Vorsitz des MLR bewertet. Ausschlaggebend sind Beiträge zum Gemeinwohl, zu Kreativität und Förderung des Engagements sowie die Realisier- und Übertragbarkeit.

„Ob gemauerte Ziegeltürme oder Stahlbetonunikate – die Silhouetten der Trafotürme im Land prägen Dorfkerne und sind prägnante Landmarken. Wir freuen uns auf interessante Beiträge die diesen stillen Zeitzeugen ein Denkmal setzen, sie zu bewahren helfen und mit neuem Leben füllen“, sagte Minister Hauk abschließend.

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