Nachhaltigkeit

Walker besucht den Campus Schwarzwald in Freudenstadt

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Ultraeffizienzfabrik

Umweltministerin Thekla Walker hat den Campus Schwarzwald in Freudenstadt besucht. Das Ziel des Landes, Klimaneutralität bis 2040, erfordert umfassende Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft. Das Projekt zur Ultraeffizienzfabrik des Campus zeigt, wie eine klimafreundliche Industrieproduktion der Zukunft aussehen kann.

Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker hat am 10. März 2023 den Campus Schwarzwald in Freudenstadt besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs standen das Konzept der Ultraeffizienzfabrik sowie Wasserstoffprojekte, die am Campus Schwarzwald realisiert werden.

Sie habe heute einen Blick in die Zukunft werfen können, fasste die Umwelt­ministerin ihren Besuch zusammen. „Unser Ziel, Klimaneutralität bis 2040, erfor­dert umfassende Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft. Wie in Zukunft effiziente und klimafreundliche Industrieproduktion aussehen kann, zeigt das hybride Zentrum für Ultraeffizienzfabriken am Campus Schwarzwald.“

Ultraeffizienz als Konzept für die Zukunft

Wie Industrieunternehmen ihre Produktion und Betriebsstätten in Zukunft nach­haltig gestalten können, steht im Mittelpunkt der Ultraeffizienzfabriken. Ganzheitlich soll hier entwickelt und getestet werden, wie Unternehmen mit geschlos­senen Stoff- und Energiekreisläufen vorhandene Ressourcen möglichst effizient nutzen und die Umwelt möglichst wenig mit Schadstoffemissionen und Lärm be­lasten. „Als Umweltministerium unterstützen wir das Konzept der Ultraeffizienz­fabrik schon lange und haben den Aufbau des hybriden Ultraeffizienz-Zentrums am Campus Schwarzwald mit zwei Millionen Euro gefördert“, erläuterte Umwelt­ministerin Thekla Walker.

Stefan Bogenrieder, Geschäftsführer des Campus Schwarzwald, betonte: „Durch das im Projekt entstandene Reallabor am Campus Schwarzwald wollen wir Ultraeffizienz erlebbar machen und in ersten Leuchtturmprojekten in Unter­nehmen umsetzen.“ Am Aufbau des Hybriden Zentrums für Ultraeffizienzfabriken, bei dem Reallabor und virtuelle Steuereinheiten intelligent verknüpft werden, sind neben dem Campus Schwarzwald die Unternehmen fischer consulting, Arburg, MeetNow! und Horvath sowie als wissenschaftliche Partner und Begründer der Ultraeffi­zienzfabrik das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie die Universität Stuttgart beteiligt.

Dr. Markus Kröll vom Fraunhofer IPA: „Unser Konzept der Ultraeffizienzfabrik ist am Campus Schwarzwald praktisch umgesetzt. Wir freuen uns darauf, gemein­sam mit dem Campus Schwarzwald auch zukünftig Forschungsergebnisse zu erzielen und diese Unternehmen in Baden-Württemberg zur Verfügung zu stel­len“.

Wasserstoff für Klimaschutz und Zukunft des Wirtschaftsstandorts

Als weiteres Zukunftsthema informierte sich Umweltministerin Thekla Walker auch über die Wasserstoffprojekte, die der Campus Schwarzwald gemeinsam mit weiteren Partnern betreibt. „Nicht zuletzt der russische Angriff auf die Ukra­ine hat die Notwendigkeit einer hohen Dynamik beim Hochlauf der grünen Was­serstoffwirtschaft noch verstärkt“, betonte Thekla Walker. „Für den Klimaschutz und die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts müssen wir beim grünen Wasser­stoff weiter vorankommen. Nur so können wir Klimaneutralität auf Basis erneuer­barer Quellen erreichen.“

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