Menschen mit Behinderungen

Über 60 unabhängige Teilhabeberatungsstellen für behinderte Menschen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mann im Rollstuhl arbeitet an der Rezeption eines Campingplatzes. (Foto: © dpa)

Mit Fördergelder des Bundes konnte in Baden-Württemberg unter Beteiligung des Sozialministeriums sowie des Landes-Behindertenbeirats eine flächendeckende Beratungslandschaft für alle Menschen mit Behinderungen geschaffen werden.

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) ist ein neues, niedrigschwelliges Beratungsangebot, das Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige in allen Fragen zu Rehabilitations- und Teilhabeleistungen unterstützt. Seit diesem Jahr fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit rund 16,5 Millionen Euro insgesamt 63 Beratungsstellen in ganz Baden-Württemberg.

„EUTB-Angebote stärken Menschen mit Behinderung in ihrer Selbstbestimmung“, erklärte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha  in Stuttgart. „Insbesondere die im Konzept angelegte Beratung durch ‚Peers‘, also von Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen, trägt zu einer Beratung auf Augenhöhe bei.“ Dies entspreche dem Geist der UN-Behindertenrechtskonvention. Menschen mit Behinderungen könnten als Expertinnen und Experten in eigener Sache tätig werden und ihren Teilhabebedarf selbst deutlich machen, anstatt Unterstützungsangebote übergestülpt zu bekommen, so Minister Lucha weiter.

Durch die Fördergelder des Bundes konnte in Baden-Württemberg unter Beteiligung des Ministeriums für Soziales und Integration sowie des Landes-Behindertenbeirats nun eine flächendeckende Beratungslandschaft für alle Menschen mit Behinderungen geschaffen werden – ganz gleich, um welche Einschränkungen es sich handelt.

Barrierefreies Online-Portal zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB)

Weitere Meldungen

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

Ehrenamtskarte Baden-Württemberg
Bürgerengagement

Neue Angebote bei Ehrenamtskarte

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) und den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten
Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 27 verdiente Persönlichkeiten

Titelseite der Broschüre Roadmap Antidiskriminierung „Stark gegen Diskriminierung – Unser gemeinsamer Weg“
Antidiskriminierung

Roadmap Antidiskriminierung 2026 bis 2030 veröffentlicht

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab.
Medizinische Versorgung

Bericht zur anonymen Kranken­behandlung veröffentlicht

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis

Bernhard Löffler (1. Reihe rechts) mit Oberbürgermeister Harry Mergel und Minister Thomas Strobl (2. Reihe von links) sowie Angehörigen
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Bernhard Löffler

Verleihung des Bevölkerungsschutz Ehrenzeichen
Auszeichnung

Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen verliehen

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Röntgenanlage an einem Tuberkulose-Zentrum
Gesundheit

Tuberkulose früher erkennen und wirksam behandeln