Archäologie

Transnationale Kooperation zu archäologischen Forschungen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Baden-Württemberg, Frankreich und die Schweiz haben eine transnationale Kooperationsvereinbarung zu archäologischen Forschungen in den drei Regionen unterzeichnet. Damit sind die Rahmenbedingungen für eine dauerhafte grenzüberschreitende Zusammenarbeit geschaffen.

Staatssekretärin Katrin Schütz hat eine Kooperationsvereinbarung mit Frankreich und der Schweiz zur grenzüberschreitenden Präsentation der archäologischen Forschungen in den drei Regionen unterzeichnet. Auch Christelle Creff, Direktorin der Kulturabteilung der Region Grand Est in Frankreich, und Sonja Kuhn, Co-Leiterin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt, unterzeichneten die Vereinbarung.

Rahmenbedingungen für dauerhafte grenzüberschreitende Zusammenarbeit geschaffen

„Mit dieser Kooperationsvereinbarung haben wir im Europäischen Kulturerbejahr 2018 die Rahmenbedingungen für unsere dauerhafte grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der archäologischen Denkmalpflege und Forschung geschaffen. Nur, wenn wir auch über die Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten, können wir wirklich erfolgreich sein“, so Schütz. Sie danke dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungsbezirk Stuttgart, dem Regionalen Archäologiedienst der Regionaldirektion für Kultur im Elsass und der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, die die Kooperation ins Leben gerufen haben.

Vierte grenzüberschreitende Archäologietage im Oberrheintal

Bis morgen finden in Straßburg die vierten grenzüberschreitenden Archäologietage im Oberrheintal statt. Archäologinnen und Archäologen aus dem Elsass, der Schweiz und Baden-Württemberg präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse – von der Jungsteinzeit bis in das hohe Mittelalter. Die Veranstaltung soll den grenzübergreifenden Austausch in der archäologischen Forschung fördern. Den Auftakt bildete die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Der erste Veranstaltungstag stand unter dem Schwerpunktthema „Befestigungsanlagen im Rheintal“. Am 17. November bestimmen aktuelle archäologische Forschungen in der Dreiländerregion das Vortragsprogramm. Gleichzeitig werden zwei Ausstellungen präsentiert: Eine Ausstellung befasst sich mit den verschiedenen archäologischen Datenbeständen und Archiven in den Partnerländern. Die Ausstellung „Spuren des Terrors – ein dunkles Erbe im Fokus der baden-württembergischen Denkmalpflege“ zeigt den denkmalpflegerischen Umgang mit den Hinterlassenschaften der Außenlager des ehemaligen KZ-Komplexes Natzweiler in Baden-Württemberg.

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Sport

Landesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“

Portrait Annette Pehnt
Kunst

Annette Pehnt erhält Johann-Peter-Hebel-Preis 2026

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Eine Frau steckt ihren Stimmzettel für die Bundestagswahl in einem Wahllokal in eine Wahlurne.
Landtagswahl

Stimmabgabe – so geht wählen

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Studium

Neue Vorabquote fürs Medizinstudium

Portraitfoto Herr Chavillier
Amtsleiterwechsel

Neuer Leiter am Staatlichen Hochbauamt Schwäbisch Hall