Auszeichnung

Staufermedaille in Gold für Dr. Stefanie Schuster

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Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg.

Sozialminister Manne Lucha hat die Staufermedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg an Dr. Stefanie Schuster für ihren Einsatz als Gründerin und Präsidentin der Stuttgarter Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. überreicht.

Als öffentliche Anerkennung für ihr langjähriges Engagement als Gründerin und Präsidentin der Stuttgarter Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Mittwoch, 16. September 2020, die vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann verliehene Staufermedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg an Dr. Stefanie Schuster überreicht.

„Frau Dr. Schuster setzt sich seit über 23 Jahren mit großem Engagement vorbildlich für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der oft schwerkranken kleinen Patientinnen und Patienten des Olgahospitals ein“, sagte Minister Lucha bei der Feierstunde in Stuttgart. „Dieses außergewöhnliche Engagement verdient unser aller Respekt. Sie sind Impulsgeberin und Vorbild, entwickeln immer wieder neue Ideen und zeigen Mitgefühl für schwerkranke Kinder und deren Familien. Für dieses großartige Engagement über eine so lange Zeit möchte ich mich im Namen der Landesregierung herzlich bei Ihnen bedanken.“

Selbstloser Einsatz für kranke Kinder, ihre Eltern und Geschwister

Alles, was Frau Dr. Schuster für und mit der Olgäle-Stiftung erreicht habe, sei ein hervorragendes Beispiel für das Gemeinwohl und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so der Minister weiter. „Gerade in der heutigen, vielfach rauer gewordenen Zeit verdient Ihr selbstloser Einsatz für kranke Kinder und deren Eltern und Geschwister unsere höchste Anerkennung und unseren größten Respekt. Ihre Arbeit ist wie ein Langstreckenlauf mit vielen Etappen, beginnend mit der Unterstützung des alten Olgahospitals bis zur Mitgestaltung des neuen Olgäle. Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie.“

Ziel der Olgäle-Stiftung ist es, allen Kindern – unabhängig vom jeweiligen Krankheitsbild – die Zeit im Olgahospital zu erleichtern und die medizinische Versorgung zu verbessern. Mittels einer kindgerechten Architektur und Atmosphäre, wie sie etwa die große Arche der Hoffnung im Eingangsbereich, offen gestaltete Wartebereiche oder die Krankenhausclowns vorbildhaft verkörpern, soll Kindern die Angst vor dem Klinikaufenthalt genommen werden. Auch dringend benötigte Stellen für die fachkundige psychosoziale Betreuung der Kinder und Eltern werden finanziert. Arzt- und Pflegerstellen ermöglichen außerdem die häusliche Nachsorge von krebskranken und schwer chronisch kranken Kindern. Zusätzlich wird laufend neues medizinisches Gerät angeschafft, um die Diagnostik zu verbessern und die Schmerzen bei Eingriffen zu verringern. 80 Ehrenamtliche der Olgäle-Stiftung helfen als Besuchsdienst aus, wenn Eltern aus unterschiedlichsten Gründen keine Zeit haben, täglich am Krankenbett zu sein. Sie betreuen die Bücherei sowie den Internetraum oder spielen und basteln mit den Kindern.

In seiner Laudatio hob Minister Lucha außerdem hervor, dass die erfolgreiche Arbeit der Olgäle-Stiftung nur dank zahlreicher großer sowie kleiner Spenden und aufgrund des tatkräftigen Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer möglich war und ist. Er wünsche den Beteiligten und der Stiftung, dass die großzügige Bereitschaft der Stuttgarter Bürgerschaft und aus dem ganzen Land, finanziell zu helfen, Mitglied zu werden und sich ehrenamtlich einzubringen, weiter anhalte.

Zur Person

Dr. Stefanie Schuster, Ärztin und Mutter von drei Kindern, sagte anlässlich der Verleihung: „Ein schwerkrankes Kind ist eine extreme Belastung für die gesamte Familie. Für all diese Kinder und jungen Eltern wollte ich mich einsetzen und zugleich die Öffentlichkeit auf den Wert dieser einzigartigen Kinderklinik aufmerksam machen. Bekanntlich haben wir viel zu wenig Kinder in Deutschland. Es müsste für unsere Gesellschaft eine Verpflichtung, ja eine Selbstverständlichkeit sein, die bestmögliche medizinische Versorgung zu ermöglichen.“

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