Auszeichnung

Staufermedaille für Engelbert Knitz

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Vorderseite der Staufermedialle mit Inschrift „Die Staufer + 1079 - 1268“ und Thronbild von Kaiser Friedrich I. Barbarossa sowie Rückseite mit Drei-Löwen-Wappen des Landes Baden-Württemberg. (Bild: Land Baden-Württemberg)

Die Stauffermedaille des Landes geht an Engelbert Knitz aus Baienfurt, der seit 1971 kommunalpolitisch aktiv ist. Sozialminister Manne Lucha, der die Auszeichnung überreichte, betonte das bürgerschaftliche Engagement sowohl innerhalb Deutschlands als auch auf europäischer Ebene.

Als öffentliche Anerkennung für sein langjähriges und herausragendes Engagement für die Gemeinde Baienfurt, die deutsch-deutsche Partnerschaft und den europäischen Austausch hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha die durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehene Staufermedaille des Landes an Engelbert Knitz überreicht.

„Engelbert Knitz hat über viele Jahre hinweg positive Impulse für Bürgerschaftliches Engagement gesetzt, sei es vor Ort in der Kommunalpolitik oder im europäischen Austausch. Sein Engagement für unsere Gesellschaft, den Zusammenhalt und die Demokratie verdient unseren Respekt und Anerkennung“, so Minister Lucha anlässlich der Verleihung im Rathaus Baienfurt.

Engagement für die Wiedervereinigung auf kommunaler Ebene

Seit 1971 engagiert sich Engelbert Knitz kommunalpolitisch im CDU-Ortsverband Baienfurt und amtierte knapp 20 Jahre als dessen Vorsitzender. Genauso lange war er im Gemeinderat aktiv, davon zehn Jahre als stellvertretender Bürgermeister. „Die Zugehörigkeit und das Engagement in einer Partei ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Dabei braucht es Menschen wie Engelbert Knitz, die sich nicht gemütlich zurücklehnen, um Politik einfach zu delegieren, sondern an der Basis arbeiten“, so der Minister.

Ein wichtiger Verdienst sei auch die Partnerschaft der Gemeinde Baienfurt mit der Stadt Pirna-Graupa in Sachsen, die maßgeblich auf die Initiative von Engelbert Knitz zurückgehe. Diese entstand bei einem Zusammentreffen von Mitgliedern der West- und der Ost-CDU im Februar des Jahres 1990. „Seitdem vergeht kein Jahr ohne gegenseitige Besuche – und das seit 29 Jahren. Es ist eine deutsch-deutsche Wiedervereinigung auf kommunaler Ebene, die da entstanden ist“, so Lucha. Knitz‘ Engagement kenne außerdem keine Ländergrenzen. So pflege er enge Beziehungen und Kontakte zu den Partnerstädten Martonvásár in Ungarn und Goito in Italien und fördere damit den europäischen Austausch, die Völkerverständigung und den Zusammenhalt in Europa.

Förderung des kulturellen Lebens

Darüber hinaus ist Engelbert Knitz die Förderung des kulturellen Lebens vor Ort ein großes Anliegen. Er unterstützte deshalb die Entstehung des Kulturhauses „Speidlerhaus Manufaktur“ und ist aktives Gründungsmitglied des dortigen Kulturvereins, des Fördervereins Pflegeheim St. Barbara sowie der Bürgerstiftung, in dessen Stiftungsrat er bis Ende 2014 mitwirkte. Engagiert ist er zudem in zahlreichen Vereinen und Gruppierungen in Baienfurt.

„Die Zivilgesellschaft wird dort deutlich, wo wir nicht wegschauen, sondern mit anpacken. Unsere Gesellschaft braucht deshalb Menschen wie Engelbert Knitz, die ihre Fähigkeiten und Erfahrungen für das Wohl von uns allen einsetzen“, so Minister Lucha abschließend.

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