Sport

„Staffelstab“ für die World Games übergeben

Die World Games kehren zurück nach Karlsruhe: Sportministerin Theresa Schopper hat mit Oberbürgermeister Frank Mentrup und Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein den „Staffelstab“ für die Ausrichtung der nächsten Weltspiele entgegengenommen.

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von links nach rechts: Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt in der Bundesregierung und Baden-Württembergs Sportministerin Theresa Schopper in Chengdu bei den World Games mit einem Herz in der Hand, das den Schriftzug Karlsruhe 2029 trägt.
von links nach rechts: Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe; Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt in der Bundesregierung und Baden-Württembergs Sportministerin Theresa Schopper in Chengdu bei den World Games

Geschichte hat begonnen: An diesem 17. August 2025 erhielt Karlsruhe offiziell den „Staffelstab“ zur Ausrichtung der nächsten World Games 2029. Die Stadt in Baden-Württemberg wird als erste weltweit die Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten zum zweiten Mal ausrichten. Nach 40 Jahren kehrt das Großereignis, das alle vier Jahre und im Jahr nach den olympischen Sommerspielen ausgetragen wird, nach Karlsruhe zurück.

Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, Baden-Württembergs Sportministerin Theresa Schopper und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup nahmen bei der Abschlussfeier der zwölften Weltspiele im chinesischen Chengdu Fahne und ein symbolisches Herz in Empfang – als Ausdruck für die Verantwortung der 13. Auflage der World Games 2029.

„Willkommen zurück im Herzen Europas“ hieß es in einem Einspieler. Weitere ShowActs folgten, darunter der World Games Song 2029 des Karlsruher Künstlers Toni Mogens. Er besingt, dass die World Games-Flagge nun nach Deutschland getragen wird, wo jede und jeder mit offenen Armen willkommen ist. In vier Jahren ist es dann soweit und etwa 5.000 Weltklasse-Athletinnen und Athleten werden zu Gast in Baden-Württemberg sein.

Deutschlands Rolle als Sportnation stärken

Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt in der Bundesregierung, sagte: „Es ist uns eine große Freude, die World Games 2029 in Deutschland auszurichten. Den Athletinnen und Athleten, die in den nichtolympischen Sportarten antreten, werden wir eine großartige Bühne für ihre Wettkämpfe und ihre Spitzenleistungen bereiten. Mit den World Games wollen wir uns erneut als weltoffener Gastgeber und professioneller Ausrichter von Sportgroßveranstaltungen präsentieren. Damit stärken wir die Rolle Deutschlands als Sportnation und beweisen, dass wir große und internationale Sportevents können. Ich freue mich daher schon jetzt auf 2029 und viele hochklassige und spannende Wettkämpfe in Karlsruhe.“

Theresa Schopper, baden-württembergische Sportministerin und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, betonte: „Die sportlichen Leistungen bei den World Games stehen den olympischen in nichts nach. Das haben die Wettkämpfe in Chengdu einmal mehr gezeigt. Es fesselt mich jedes Mal, wenn ich sehe, was Athletinnen und Athleten zu leisten imstande sind. Baden-Württemberg kann sich freuen, dass die nächsten World Games 2029 wieder nach Karlsruhe kommen. Das wird ein Fest des Sports, und ich kann jedem nur empfehlen, dabei zu sein und sich das anzuschauen.“

Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, sagte: „Wir freuen uns, dass die World Games zu uns nach Karlsruhe zurückkommen. Wir werden ‚im Herzen Europas‘ Spiele der kurzen Wege und der Nachhaltigkeit feiern mit einer Stimmung, die nicht nur die Stadt, sondern darüber hinaus die Region und das Land erfassen wird.“

World Games 2029 in Karlsruhe

Die 13. World Games in Karlsruhe steigen 19. bis 29. Juli 2029. Die Stadt richtet die Weltspiele nach 1989 zum zweiten Mal aus, eine weltweite Premiere. Die geplanten Kosten belaufen sich auf etwa 120 Millionen Euro, dabei sind Finanzierungsanteile des Landes Baden-Württemberg (33 Millionen) sowie des Bundes (55 Millionen) vorgesehen. Laut der International World Games Association (IWGA) werden etwa 5.000 Weltklasse-Athletinnen und Athleten aus mehr als 100 Ländern in ungefähr 35 Sportarten erwartet. IWGA-Präsident José Perurena wird auf der Verbandswebseite diesbezüglich wie folgt zitiert: „Thanks to our long-standing collaboration with our friends in Germany, we know that the global community of The World Games can look forward to world-class sporting action and entertainment in one of the most dynamic cities in the middle of Europe.“

Bei den zwölften World Games in Chengdu standen in den vergangenen Tagen Sportarten wie Baseball/Softball, Beachhandball, Bogenschießen, Billard, Cheerleading, Duathlon, Faustball, Flag Football, Floorball, Flossenschwimmen, Frisbeesport, Gymnastics, Inlineskating, Ju-Jutsu, Karate, Kanu, Kickboxen, Klettern, Korfball, Kraftdreikampf, Lacrosse, Luftsport, Muaythai, Orientierungslauf, Pétanque, Powerboating, Racquetball, Rettungsschwimmen, Sambo, Squash, Tanzsport, Tauziehen, Wakeboarding oder Wushu auf dem Programm. Gut 100 deutsche Athletinnen und Athleten waren in China als Einzelsportlerinnen und Einzelsportler am Start, mehr als 110 weitere in einer Mannschaftssportart. Aus Baden-Württemberg nahmen 50 Athletinnen und Athleten teil.

Bei den elften World Games 2022 in Birmingham (USA) überzeugte Team Deutschland mit einer herausragenden Gesamtleistung: Mit 47 Medaillen (24 Gold, 7 Silber, 16 Bronze) belegte Team D Platz eins im Medaillenspiegel. Noch mehr Medaillen gewann Team D 1993 in Den Haag sowie bei den beiden Heimspielen 1989 in Karlsruhe und 2005 in Duisburg. Im historischen Gesamtranking seit 1981 stand Deutschland vor den Spielen in Chengdu auf Platz zwei – hinter Italien.

The World Games

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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