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Pünktlichkeit auf der Filstalbahn soll besser werden

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Durch verschiedene Maßnahmen wie veränderte geänderte Abfahrtszeiten, neu geplante Zugumläufe sowie neu geplanten Personaleinsatz soll die Pünktlichkeit auf der Filstalbahn kurzfristig verbessert werden.

Die Pünktlichkeit der Regionalzüge auf der Filstalbahn soll schrittweise verbessert werden. Bereits vom 2. Mai 2017 an werden die ersten vier Züge eines Tages in Richtung Stuttgart einige Minuten früher gelegt, um eine pünktliche Ankunft in Stuttgart sicherzustellen und um pünktlich wieder von Stuttgart in Richtung Ulm auszufahren, teilte das Verkehrsministerium mit. In Richtung Ulm werden die ersten beiden Züge von Geislingen nach Ulm früher gelegt. Die genauen Fahrplantabellen werden in den nächsten Wochen von der DB veröffentlicht. Größere Verbesserungen sind zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 vorgesehen.

Die Filstalbahn gehört zu den Bahnstrecken in Baden-Württemberg mit den am meisten verspäteten Zügen und häufigsten Zugausfällen. Der Handlungsbedarf ist dementsprechend hoch, durch Veränderungen vorzunehmen zu einem insgesamt stabileren und pünktlicheren Betrieb zu kommen.

Zunächst jedoch müssen sich die Bahnnutzer über 2 Wochen hinweg auf Schienenersatzverkehr bis 9. April 2017 einstellen, da zwischen Plochingen und Göppingen auf den Gleisanlagen gebaut wird. Die Zwischenhalte können bis auf wenige Ausnahmen nicht mit dem Zug bedient werden. Die Reisezeit verlängert sich dadurch für einige Relationen erheblich. Detaillierte Information zum Ersatzverkehr sind unter bauarbeiten.bahn.de abrufbar.

Die Anpassungen in den Morgenstunden alleine werden nicht ausreichen, pünktliche Zugfahrten den ganzen Tag über sicherzustellen. Auf der durch Fernverkehr, Güterzüge und Regionalbahnen sehr stark ausgelasteten Strecke kommt es häufig zu Verspätungen. Deshalb plant DB Regio die Zugumläufe und den Personaleinsatz neu. Insbesondere wird vorbereitet, die Regionalbahnen (RB) von Ulm nach Stuttgart und zurück nicht mehr innerhalb weniger Minuten in Stuttgart wenden zu lassen. Stattdessen soll für die Rückfahrt ein anderer Zug schon bereitstehen, damit die Verspätung eines ankommenden Zuges nicht dazu führt, dass der Zug in die Gegenrichtung zwangsläufig schon verspätet losfährt. Sämtliche Anpassungsmaßnahmen sollen bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 umgesetzt werden.

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