Justiz

Präsident des Sozialgerichts Mannheim geht in Ruhestand

Jusitzministerin Marion Gentges MdL und Amtschef Elmar Steinbacher haben den Präsidenten des Sozialgerichts Mannheim Jörg Herth in den Ruhestand verabschiedet.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Präsident des Sozialgerichts Mannheim Jörg Herth a.D., Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler
von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Präsident des Sozialgerichts Mannheim Jörg Herth a.D., Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler

Die Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und der Amtschef des Ministeriums Elmar Steinbacher haben den Präsidenten des Sozialgerichts Mannheim Jörg Herth in den Ruhestand verabschiedet. Nach mehr als 37 Jahren im Dienst der baden-württembergischen Sozialgerichtsbarkeit tritt der Präsident des Mannheimer Sozialgerichts in den Ruhestand ein. Im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium der Justiz und für Migration wurde er von Ministerin Marion Gentges und Amtschef Elmar Steinbacher verabschiedet.

Ministerin Gentges sagte: „Auf den Tag genau seit 20 Jahren steht Jörg Herth heute, am 13. Mai 2025, an der Spitze des Sozialgerichts Mannheim, das er zunächst als Direktor und ab 2012 als Präsident über diese lange Zeit mit außerordentlicher Weitsicht, Verlässlichkeit und vorbildlichem Engagement geführt hat. Abgesehen von seinen Qualitäten als Führungskraft ist Jörg Herth – selbstverständlich – auch ein Richter mit überdurchschnittlicher Befähigung, profundem Fachwissen und erwiesenermaßen praktischem richterlichen Geschick. Dank seinem aufgeschlossenen Wesen und seiner ausgewiesenen Integrations- und Motivationsfähigkeiten vermochte er Kolleginnen und Kollegen, insbesondere aber in Leitungspositionen stets zu überzeugen und anzuleiten sowie seine Überzeugungen durchzusetzen. Ich danke Herrn Herth für seine treuen Dienste und wünsche ihm für den Ruhestand das Allerbeste.“

Jörg Herth

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim trat Jörg Herth im März 1988 bei dem Sozialgericht Heilbronn in den baden-württembergischen Justizdienst ein. Noch im Dezember desselben Jahres wechselte er für ein Jahr an das Sozialgericht Mannheim. Anschließend war er – von 1990 bis 1996 – wiederum am Sozialgericht Heilbronn tätig. Im September 1996 folgte seine Abordnung an das Landessozialgericht, wo Jörg Herth im Januar 1998 zum Richter am Landessozialgericht ernannt wurde. Im April 2003 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten des Sozialgerichts Karlsruhe, das er gut zwei Jahre innehatte, bevor er am 13. Mai 2005 zum Direktor des Sozialgerichts Mannheim ernannt wurde. Weil sich das Sozialgericht Mannheim in der Folgezeit personell vergrößerte, wurde er im Juni 2012 zum Präsidenten des Sozialgerichts beim Sozialgericht Mannheim ernannt.

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Staatssekretär des Ministeriums der Justiz und für Migration und Opferbeauftragter der Landesregierung Siegfried Lorek
Opferschutz

Modellprojekt „Prozessbegleitung Gewaltschutzverfahren“

Minister Moritz Oppelt unterzeichnet den Staatsvertrag
Justiz

Mehr Überwachung von Gewalttätern durch elektronische Fußfesseln

von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Vollzugsanwärter

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

4. AG Stuttgart
Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte

von links nach rechts: Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Sozialgerichts Reutlingen a. D. Martin Rother und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler
Justiz

Präsident des Sozialgerichts Reutlingen tritt in den Ruhestand