Krisenvorsorge

Gemeinsam gesellschaftliche Resilienz stärken

Beim Projekt „Stark vor Ort – gut vorbereitet für den Ernstfall!“ werden bis zu acht Städte und Gemeinden gesucht, die ab Oktober 2026 ein neues Beteiligungsformat zur Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz mitentwickeln und erproben möchten.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Symbolbild

Krisen gemeinsam besser bewältigen – das gelingt, wenn Kommunen, Blaulichtorganisationen und Zivilgesellschaft ihre Stärken bündeln. Genau hier setzt das Projekt „Stark vor Ort – gut vorbereitet für den Ernstfall!“ an: Gesucht werden bis zu acht Städte und Gemeinden, die ab Oktober 2026 ein neues Beteiligungsformat zur Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz mitentwickeln und erproben möchten.  

Konkrete Maßnahmen für Krisen- und Katastrophenfälle entwickeln

In einem rund sechsmonatigen Beteiligungsprozess werden bestehende Strukturen der Krisenvorsorge um die Perspektiven und Potenziale von Vereinen, Initiativen, Wohlfahrtsverbänden, Religionsgemeinschaften, Nachbarschaftsnetzwerken sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern erweitert. Ziel ist es, tragfähige Kooperationen aufzubauen, vorhandene Netzwerke zu stärken und gemeinsam konkrete Maßnahmen für den Krisen- und Katastrophenfall vor Ort zu entwickeln. Darüber hinaus wird die Bevölkerung durch das Projekt für das Thema Krisenvorsorge sensibilisiert und zur Eigenvorsorge angeregt. 

Getragen wird das Projekt von der Allianz für Beteiligung e.V., der Baden-Württemberg Stiftung und dem Staatsministerium Baden-Württemberg. Die Allianz für Beteiligung begleitet die Pilotkommunen fachlich und organisatorisch während des gesamten Prozesses. Zusätzlich erhalten die teilnehmenden Kommunen eine Förderung von bis zu 4.000 Euro für Sachmittel. Gefördert wird das Gesamtprojekt von der Baden-Württemberg Stiftung. 

Informationsveranstaltung am 27. Juli 2026

Bewerben können sich alle Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg. Der Bewerbungszeitraum läuft bis 15. September 2026. Eine Online-Informationsveranstaltung zur Pilotphase findet am 27. Juli 2026 (11.00 bis 12.00 Uhr) statt. 

Ab Herbst 2027 soll das entwickelte Konzept dann in weiteren 20 Kommunen in Baden-Württemberg zum Einsatz kommen. 

Das Projekt setzt auf einem Pilotprojekt der Staatsrätin a.D. für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung auf, in dem in fünf von Krisen betroffenen Kommunen ein systematischer Austausch über die gemachten Erfahrungen organisiert wurden.

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